Ich habe mich als Erwachsener den Tests unterzogen, weil es mir keine Ruhe ließ. Weil ich mich oft nicht verstehe und auch meinen Sohn oft sehr schlecht aushalten kann. Da würd ich (und leider tu ichs auch oft genug) am liebsten nur noch brüllen. Wer schreit hört aber defintiv auf zu denken und klingt dabei noch total bescheuert- alles in allem also wirklich nicht toll.
Ich hab auf alle Fälle in der Impulssteuerung und Emotionalität "Spitzen". Gut wusst ich auch vorher. Aber manchmal will man einfach wissen ob man für die Ungerechtigkeiten die man so erfahren durfte wirklich immer dafür konnte. Ich lasse es sicher auch nicht als Ausrede gelten für manche Überreaktion.
Aber es hilft manchesmal Dinge besser zu verstehen, im Nachhinein. Als Kind wäre ich wohl in die Schublade "ADHS" geflogen. Ich hatte in der Schule immer große Probleme den "Faden" zu behalten. Ich war überall und niergends mit meinen Gedanken. Ich habe eigentlich obwohl ich mir immer wieder vornahm aufzupassen dann doch vieles von der Nachbarin abgeschrieben. Ich war "besser" als sie und habe im Gegenzug dann geholfen wenns klemmte. Ich habe auch im Studium große Mühe gehabt den Dozenten zu folgen. Nicht weil es nicht interessant war, einfach weil ich das nicht konnte. Auch da wieder, bei der Nachbarin abgeschrieben, wenn ich den Anschluss verloren habe. Sowohl vorm Abi als auch beim Studium haben mich bisweilen meine "Hintermänner" an den Stuhl getreten oä. wenn ich "weggeträumt bin"- damit ich weiterschreibe oder eine an mich gestellte Frage beantworte. Andererseits, habe ich viel schneller "gelernt" als meine Mitbewohner. Wir waren in der WG im Wohnheim zu sechst. Ich habe eine halbe Stunde gelernt und wusste dann soviel wie die anderen nach zwei. Ich habe kurz, aber intensiv mich konzentriert. Ich hätte es auch niemals geschafft mich da 2 Stunden auf so paar Seiten zu konzentrieren. Ich hab entweder etwas schnell gerlent, oder gar nicht, so einfach.Das Phänomen hat meine Zimmerkollegin (und sie saß auch neben mir) auch bemerkt und sie sagte auch mal "naja hyperaktiv bist du schon bissel"- mehr im Spaß, aber sie hatte ja auch recht irgendwo.
Unser Großer hat jedenfalls schon einen Hang zur Hyperaktivität. Einen der mich fertig macht. Obwohl ich selber kaum "nichts tun" kann. Ich übe das gerade, mal ne halbe Stunde gar nichts machen. Einfach sich nur selber spüren, dem Körper Erholung gönnen. Das Ergebnis, ich schlafe dabei ein, so müde bin ich. Der Große verbraucht jedenfalls mehr Kraft als die anderen beiden zusammen.Die Nächte sind ja kurz genug und noch dazu seit 6 Jahren "Schlaf auf Raten"- ich bin schon halb schlafgestört. Ich kann zB nicht einschlafen, weil ich denke, jeden Moment will der Kleine an die Brust (er weckt meist auf, wenn wir schlafen gehen- tut ers mal nicht, bin ich gleich ganz unsicher und "warte"). Und weckt er nicht auf und ich schlafe ein, dann kommt garantiert der Große zu uns (er tut das seit eh und je und wir haben oft keine Energie ihn zurück in sein Zimmer zu schaffen- auch wenn er mich echt "behindert" beim Schlafen) oder unsere Tochter schreit. Sie hat momentan Dunkelangst. Die hatte der Große in dem Alter auch und ich selber hatte sie als Kind auch ganz extrem, weiß ich noch und kanns also nachfühlen und nehms sehr ernst und renne sofort wenns brüllt.
Ich schweife ab.
Unsere Tochter kann sich jedenfalls allein beschäftigen und heischt nicht den ganzen Tag nach Aufmerksamkeit. Der Große braucht unglaublich viel und ist dabei noch sehr verletzlich.
Das war jetzt konfus- aber es wollte raus.
Samstag, Juli 31, 2010
Freitag, Juli 30, 2010
5 Sprachen der Liebe
Bei Amazon gibts ein gleichnamiges Buch von Chapman.
Gestern wars Thema im Hauskreis.
-Lob und Anerkennung
-Hilfsbereitschaft
-Zärtlichkeiten
-Geschenke
-Zweisamkeit
Tja- Gegensätze ziehn sich an. bei 3 der 4 Paare sind die Sprachen innerhalb der Ehe verschieden. Bei uns auch.
Nicht, dass ich nicht gern ein Geschenk bekäme, Blumen oder so oder dass ich nicht gern zweisam wäre oder Streicheleinheiten brauche. Aber Lob und Anerkennung und Hilfsbereitschaft sind meine Sprachen. Das brauch ich für meine Seele. gerad jetzt wo ich daheim bin- ich möchte auch mal hören, dass es gut ist, dass ich daheim bin und jeden Tag denselben Süssifus mache, koche, wasche, putze...einkaufe...Kinder betüdel
Geschenke brauchen wir beide nicht dringend. Obwohl ich gern welche mache.
Das Buch hab ich jedenfalls eben bestellt. Gibt auch eine "Sparversion" für Wenigleser. Hab schon gesagt die Comics der Version kopier ich ab und kleb sie meinem Mann ins Bad/Wc.
Quintessenz- mehr loben statt meckern ;-)
Mehr zweisam sein statt nebenbei zusammen leben. Schwer mit Kindern- aber die Ausrede zählt nicht.
Gestern wars Thema im Hauskreis.
-Lob und Anerkennung
-Hilfsbereitschaft
-Zärtlichkeiten
-Geschenke
-Zweisamkeit
Tja- Gegensätze ziehn sich an. bei 3 der 4 Paare sind die Sprachen innerhalb der Ehe verschieden. Bei uns auch.
Nicht, dass ich nicht gern ein Geschenk bekäme, Blumen oder so oder dass ich nicht gern zweisam wäre oder Streicheleinheiten brauche. Aber Lob und Anerkennung und Hilfsbereitschaft sind meine Sprachen. Das brauch ich für meine Seele. gerad jetzt wo ich daheim bin- ich möchte auch mal hören, dass es gut ist, dass ich daheim bin und jeden Tag denselben Süssifus mache, koche, wasche, putze...einkaufe...Kinder betüdel
Geschenke brauchen wir beide nicht dringend. Obwohl ich gern welche mache.
Das Buch hab ich jedenfalls eben bestellt. Gibt auch eine "Sparversion" für Wenigleser. Hab schon gesagt die Comics der Version kopier ich ab und kleb sie meinem Mann ins Bad/Wc.
Quintessenz- mehr loben statt meckern ;-)
Mehr zweisam sein statt nebenbei zusammen leben. Schwer mit Kindern- aber die Ausrede zählt nicht.
Donnerstag, Juli 29, 2010
Malerei
http://www.nicarte.de/
wollt ich nur mal zeigen
Finde einige der Arbeiten recht hübsch.
Der Künstler ist der, bei dem ich zum Spanischkurs war.
Ich hab ein Zertifikat bekommen, was sagt, dass ich ein Semester absolviert habe.
Naja- ich kann nun leider kaum was. Aber es war spannend und vielleicht andermal wieder.
Momentan jedenfalls nicht.
Am Sonntag fahren wir nach Dresden in den Zwinger in die Gemäldegalerei der alten Meister. Der "Große" hat es sich gewünscht und ich wollt eh lang schon mal wieder hin. Freu mich.
wollt ich nur mal zeigen
Finde einige der Arbeiten recht hübsch.
Der Künstler ist der, bei dem ich zum Spanischkurs war.
Ich hab ein Zertifikat bekommen, was sagt, dass ich ein Semester absolviert habe.
Naja- ich kann nun leider kaum was. Aber es war spannend und vielleicht andermal wieder.
Momentan jedenfalls nicht.
Am Sonntag fahren wir nach Dresden in den Zwinger in die Gemäldegalerei der alten Meister. Der "Große" hat es sich gewünscht und ich wollt eh lang schon mal wieder hin. Freu mich.
Montag, Juli 26, 2010
Schwarzwassertal
Gestern war´s so weit, der schon länger im Kalender stehende Ausflug ins Schwarzwassertal fand statt.
Alle Hauskreisfamilien mit Sack und Pack waren mit. Und es war super Wanderwetter! So knapp unter 20 Grad und kein Regen- toll. 8 Erwachsene und 10 Kinder- unser 6-jähriger als selbsternannter "Reiseleiter" immer vorneweg. Erst rauf auf den Katzenstein, dann runter ins Tal am Fluss lang. Beim Abstieg gabs einen etwas gerölligen steinigen Pfad und er rief "Passt auf die Kinder auf!" Herrlich.
Zum Abend dann Einkehr im "Saloon zum Grizzly" der gehört zu einem kleinen Feriendorf aus dänischen Holzhütten. Die Betreiber verköstigen dort hauptsächlich die urlaubenden Gäste. Ja man kann im Erzgebirge auch schön Urlaub machen! Oder eben solche wie uns, die dort wandern waren und vorbestellen.
Zum Abschluss agbs sogar eine kleine Andacht mit Gesang. Der Kleine hat super mitgemacht, sind erst nach 19.00 ins Auto gekraxelt und waren 19.30 wieder daheim. Toll, einfach toll.
Alle Hauskreisfamilien mit Sack und Pack waren mit. Und es war super Wanderwetter! So knapp unter 20 Grad und kein Regen- toll. 8 Erwachsene und 10 Kinder- unser 6-jähriger als selbsternannter "Reiseleiter" immer vorneweg. Erst rauf auf den Katzenstein, dann runter ins Tal am Fluss lang. Beim Abstieg gabs einen etwas gerölligen steinigen Pfad und er rief "Passt auf die Kinder auf!" Herrlich.
Zum Abend dann Einkehr im "Saloon zum Grizzly" der gehört zu einem kleinen Feriendorf aus dänischen Holzhütten. Die Betreiber verköstigen dort hauptsächlich die urlaubenden Gäste. Ja man kann im Erzgebirge auch schön Urlaub machen! Oder eben solche wie uns, die dort wandern waren und vorbestellen.
Zum Abschluss agbs sogar eine kleine Andacht mit Gesang. Der Kleine hat super mitgemacht, sind erst nach 19.00 ins Auto gekraxelt und waren 19.30 wieder daheim. Toll, einfach toll.
Dienstag, Juli 20, 2010
7 rote Rosen...
..für 7 Ehejahre, habe ich gestern bekommen.
Ich habe eine zeitlang nicht daran geglaubt, dass wir das erleben.
10 Jahre sind wir Anfang August zusammen und gestern vor 7 Jahren bei genau solcher Hitze wie die Tage, haben wir geheiratet.
Uns geht es momentan sehr gut- ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so- und wenn nicht, ich glaub dann schaffen wir das auch.
Ich habe eine zeitlang nicht daran geglaubt, dass wir das erleben.
10 Jahre sind wir Anfang August zusammen und gestern vor 7 Jahren bei genau solcher Hitze wie die Tage, haben wir geheiratet.
Uns geht es momentan sehr gut- ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so- und wenn nicht, ich glaub dann schaffen wir das auch.
Sonntag, Juli 18, 2010
Zipfeljacke, Wolkensonne, kurze Haare und noch (m)ein Kleid
Blick von unserer "Terasse" am Donnerstag Abend. Wir haben mit dem Hauskreis bei uns gegrillt.
Das tropische Wetter hat mich dazu veranlasst trotz Protesten meines Mannes und meinem eigenen Herzschmerz dabei, die Wolle von Sohnemanns Kopf gestern zu scheren. Er hat mit seinen Wuschellocken so geschwitzt immer.
Etwas dunkles Foto. Die Zipfeljacke hat eine Freundin unserer Tochter genäht und ihr gestern geschenkt.
Hatten noch nie eine, ich fand die aber immer so toll. Nun haben wir eine- hurra!
Und das war mal mein Kleidchen, hat mir meine Mutte vor fast 25 Jahren genäht. Nun trägt es unsere Tochter die letzten Male, es wird an den Schultern langsam eng.
Neulich als ich die Süße zum Kindergarten brachte...
Wir steigen aus. Sie kraxelt raus, ich nehm die Babyschale mit Valentin und fass mit der anderen Hand ins Auto nach ihrem Teddy. Ein großes Drama, wenn der nicht mitkommt.
"Nicht am Kopf ziehen! Das tut dem weh!" Krähte es da auch schon.
Das tropische Wetter hat mich dazu veranlasst trotz Protesten meines Mannes und meinem eigenen Herzschmerz dabei, die Wolle von Sohnemanns Kopf gestern zu scheren. Er hat mit seinen Wuschellocken so geschwitzt immer.
Etwas dunkles Foto. Die Zipfeljacke hat eine Freundin unserer Tochter genäht und ihr gestern geschenkt.
Hatten noch nie eine, ich fand die aber immer so toll. Nun haben wir eine- hurra!
Und das war mal mein Kleidchen, hat mir meine Mutte vor fast 25 Jahren genäht. Nun trägt es unsere Tochter die letzten Male, es wird an den Schultern langsam eng.
Neulich als ich die Süße zum Kindergarten brachte...
Wir steigen aus. Sie kraxelt raus, ich nehm die Babyschale mit Valentin und fass mit der anderen Hand ins Auto nach ihrem Teddy. Ein großes Drama, wenn der nicht mitkommt.
"Nicht am Kopf ziehen! Das tut dem weh!" Krähte es da auch schon.
Montag, Juli 12, 2010
Nachtbaden und die Gretchenfrage mal anders
Ich vertrag das Wetter täglich schlechter, kommt´s mir vor.
Freitag Abend war bis 23.00 das Freibad auf- da haben wir spontan einen Babysitter in Form meiner jüngsten Schwester (14) gefunden und uns kurz davon gestohlen. Sind da fix 20 Minuten zusammen geschwommen- mehr passte nicht in die vereinbarten 45min Gesamtabwesenheit. Der Kleine war unleidig und sie sollte auch selber noch mit Freunden schwimmen gehen. Aber das war toll. Kommt eigentlich nicht vor, dass wir zu zweit ohne Kinder schwimmen können. Es war 21.00 und dennoch ganz warm in der Luft, nicht schlecht.
Samstag waren wir im Erlebnisbad (Freibad, nicht drinnen) Mulda. Das erste Mal. Empfohlen von Freunden.
Dort gibts eine Riesenrutsche und mehrere Becken. Eins für die Kleinen. Halbe Stunde Fahrt bei der Hitze. Aber es hat gelohnt. Wenig Platz ums Handtuch, trotz viel Liegefläche, viele die sich Abkühlung verschaffen wollten.
Der große war begeistert, er ist fast die Ganze Zeit mit Papa gerutscht. Er vorneweg, Papa hinterher. Später dann sogar auch die Tochter mit Papa zusammen. Sie wollen wieder dahin. Na wenn der Sommer so weiter geht, wird es sicher noch mal werden.
Mein Pferd wird jetzt ab und zu mit Pfefferminöl (als Trägeröl hab ich Jojobaöl genommen) eingesprücht, wegen der Bremsen und Fliegen. Es scheint zu helfen. "Mama du riechst Zahnpasta"- Kommentar unserer Tochter.
Noch ein Gespräch vom Sohnemann. Wir waren gestern zu einer Taufe. Die Eltern sind bei uns im Hauskreis. Wir treffen uns donnerstags 20-22 Uhr.
"Mutti, meine Freunde sind alle evangelisch- nur ich bin katholisch"
Ich: "Ich denke die meisten sind gar nichts"
"Zu den Evangelischen kommt der Weihnachtsmann, zu mir das Christkind."
Denkpause: "und die gar nichts sind, da kommt gar nichts"
Ich: .... (ich bin dann immer gar nicht so schnell im Kopf)
Mein Mann hat das dann irgendwie gerade gebogen.
Er ist sehr direkt, eigentlich ja auch gut so. Aber ich möchte auch nicht, dass er seine Spielfreunde verprellt.
Die meisten sind hier in unserer Gegend ja tatsächlich konfessionslos. Meine beste Freundin auch.
Wir stehen gerade vor der Entscheidung wegen dem Religionsunterreicht. Die Stunden sind ja im Stundenplan meist mittendrin.
Katholischer Unterricht ist mit Fahrerei nach dem Unterricht jeden zweiten Dienstag verbunden.
Mir graust es da etwas. Alle zwei Wochen auch bei Glatteis fast eine halbe Stunde je Strecke zu fahren.
Erst dachten wir wir schicken ihn mit in evangelischen Reliunterricht. Letztendlich wird er wohl die Stunde zwiscendrin eh mitmachen, wie soll es sonst gehen, heimkommen lohnt nicht für die kurze Zeit. Wir wohnen am anderen Ortsende.
Nun hat er selber aber festgestellt, dass er aus der Rolle fällt. Vielleicht sollten wirs doch irgendwie organisieren mit der Fahrerei. Im Ort ist kein einziges Kind seines Alters katholisch. Schwierige Sache für mich.
Freitag Abend war bis 23.00 das Freibad auf- da haben wir spontan einen Babysitter in Form meiner jüngsten Schwester (14) gefunden und uns kurz davon gestohlen. Sind da fix 20 Minuten zusammen geschwommen- mehr passte nicht in die vereinbarten 45min Gesamtabwesenheit. Der Kleine war unleidig und sie sollte auch selber noch mit Freunden schwimmen gehen. Aber das war toll. Kommt eigentlich nicht vor, dass wir zu zweit ohne Kinder schwimmen können. Es war 21.00 und dennoch ganz warm in der Luft, nicht schlecht.
Samstag waren wir im Erlebnisbad (Freibad, nicht drinnen) Mulda. Das erste Mal. Empfohlen von Freunden.
Dort gibts eine Riesenrutsche und mehrere Becken. Eins für die Kleinen. Halbe Stunde Fahrt bei der Hitze. Aber es hat gelohnt. Wenig Platz ums Handtuch, trotz viel Liegefläche, viele die sich Abkühlung verschaffen wollten.
Der große war begeistert, er ist fast die Ganze Zeit mit Papa gerutscht. Er vorneweg, Papa hinterher. Später dann sogar auch die Tochter mit Papa zusammen. Sie wollen wieder dahin. Na wenn der Sommer so weiter geht, wird es sicher noch mal werden.
Mein Pferd wird jetzt ab und zu mit Pfefferminöl (als Trägeröl hab ich Jojobaöl genommen) eingesprücht, wegen der Bremsen und Fliegen. Es scheint zu helfen. "Mama du riechst Zahnpasta"- Kommentar unserer Tochter.
Noch ein Gespräch vom Sohnemann. Wir waren gestern zu einer Taufe. Die Eltern sind bei uns im Hauskreis. Wir treffen uns donnerstags 20-22 Uhr.
"Mutti, meine Freunde sind alle evangelisch- nur ich bin katholisch"
Ich: "Ich denke die meisten sind gar nichts"
"Zu den Evangelischen kommt der Weihnachtsmann, zu mir das Christkind."
Denkpause: "und die gar nichts sind, da kommt gar nichts"
Ich: .... (ich bin dann immer gar nicht so schnell im Kopf)
Mein Mann hat das dann irgendwie gerade gebogen.
Er ist sehr direkt, eigentlich ja auch gut so. Aber ich möchte auch nicht, dass er seine Spielfreunde verprellt.
Die meisten sind hier in unserer Gegend ja tatsächlich konfessionslos. Meine beste Freundin auch.
Wir stehen gerade vor der Entscheidung wegen dem Religionsunterreicht. Die Stunden sind ja im Stundenplan meist mittendrin.
Katholischer Unterricht ist mit Fahrerei nach dem Unterricht jeden zweiten Dienstag verbunden.
Mir graust es da etwas. Alle zwei Wochen auch bei Glatteis fast eine halbe Stunde je Strecke zu fahren.
Erst dachten wir wir schicken ihn mit in evangelischen Reliunterricht. Letztendlich wird er wohl die Stunde zwiscendrin eh mitmachen, wie soll es sonst gehen, heimkommen lohnt nicht für die kurze Zeit. Wir wohnen am anderen Ortsende.
Nun hat er selber aber festgestellt, dass er aus der Rolle fällt. Vielleicht sollten wirs doch irgendwie organisieren mit der Fahrerei. Im Ort ist kein einziges Kind seines Alters katholisch. Schwierige Sache für mich.
Donnerstag, Juli 08, 2010
Dienstag, Juli 06, 2010
It´s a rainy day...
...halleluja...
Abkühlung und frisches Nass für die Wiesen- endlich. Erst wollten wir keinen Regen mehr, nun war es aber doch mal wieder an der Zeit.
Und hier noch zwei Bilder vom Urlaub.
Ein wirklich guter Straßenmusiker auf den Gassen vor der Kathedrale in Tarragona.
Ich bin absolut keine Stadtpflanze- aber ich mag es durch enge Straßen mit Häusern die Geschichten erzählen zu streifen. Rundgelaufenes Kopfsteinpflaster und links und rechts Häuser mit und ohne Fensterläden, verwinkelten Eingängen, interessanten Balkons.

Olivenbäume satt...drumherum und dazwischen Steinmauern...
Abkühlung und frisches Nass für die Wiesen- endlich. Erst wollten wir keinen Regen mehr, nun war es aber doch mal wieder an der Zeit.
Und hier noch zwei Bilder vom Urlaub.
Ein wirklich guter Straßenmusiker auf den Gassen vor der Kathedrale in Tarragona.
Ich bin absolut keine Stadtpflanze- aber ich mag es durch enge Straßen mit Häusern die Geschichten erzählen zu streifen. Rundgelaufenes Kopfsteinpflaster und links und rechts Häuser mit und ohne Fensterläden, verwinkelten Eingängen, interessanten Balkons.
Olivenbäume satt...drumherum und dazwischen Steinmauern...
Sonntag, Juli 04, 2010
Gedankenspaziergang
Der Blog hier ist ja zu allererst für mich und da es ihn fast 4 Jahre gibt- ist manches dabei was man als Außenstehender nicht verstehen kann und was Erklärungsbedarf hätte, Erklärungen die ich weder geben kann, noch möchte.. Speziell 2007 war ein für mich sehr ereignisreiches Jahr, das Wort furchtbar habe ich absichtlich vermieden- da es das auch nicht trifft. Es gibt kein Wort für 2007 und auch kein Wort für die Folgen dieses Jahres. Ein langes und für mich heute noch sehr wichtiges Posting aus dem Jahr habe ich eben rausgenommen, es ist nur noch für mich da.
Bei mir im Kopf gehts momentan oft sehr quer und da ich mehr und mehr zu der Erkenntnis gelange, dass ich Dinge in meinem Denken ändern muss, damit es mir gut gehen kann- räume ich auf. Hier und überall.
Wir haben heute den 6ten Geburtstag unseres Großen nachgefeiert. Er hatte ja im Urlaub. Das Wetter hat gehalten, so dass außer viel Erdbeertorte auch noch ein umfangreiches Grillen statt finden konnte. 10 Erwachsene und 7 Kinder zum Kaffee, das ist für mich ganz passabel, ich bekomme schnell Hektik bei sowas.
Meine Eltern kamen heut aus dem Urlaub zurück, sie stießen zum Grillen zu uns. Sie waren in Südtirol.
Die Wirtsfamilie hat mehrere Kinder, das Jüngste hat Down Syndrom, der Junge ist wohl 5. Ich erwähne das deswegen, da es bemerkenswert ist, wie meine Familie immer wieder zufällig auf Vermieter trifft, die entweder ein DS- Kind oder ein in irgendeiner Form behindertes Kind haben. Eines der Kinder ist inzwischen verstorben. Diese Urlaubskontakte mit den Vermietern halten bei uns meist länger an, einige bis heute- nicht selten wiederholt man Besuche.
Ja das ging mir eben alles so durch den Kopf und wollte raus.
Bei mir im Kopf gehts momentan oft sehr quer und da ich mehr und mehr zu der Erkenntnis gelange, dass ich Dinge in meinem Denken ändern muss, damit es mir gut gehen kann- räume ich auf. Hier und überall.
Wir haben heute den 6ten Geburtstag unseres Großen nachgefeiert. Er hatte ja im Urlaub. Das Wetter hat gehalten, so dass außer viel Erdbeertorte auch noch ein umfangreiches Grillen statt finden konnte. 10 Erwachsene und 7 Kinder zum Kaffee, das ist für mich ganz passabel, ich bekomme schnell Hektik bei sowas.
Meine Eltern kamen heut aus dem Urlaub zurück, sie stießen zum Grillen zu uns. Sie waren in Südtirol.
Die Wirtsfamilie hat mehrere Kinder, das Jüngste hat Down Syndrom, der Junge ist wohl 5. Ich erwähne das deswegen, da es bemerkenswert ist, wie meine Familie immer wieder zufällig auf Vermieter trifft, die entweder ein DS- Kind oder ein in irgendeiner Form behindertes Kind haben. Eines der Kinder ist inzwischen verstorben. Diese Urlaubskontakte mit den Vermietern halten bei uns meist länger an, einige bis heute- nicht selten wiederholt man Besuche.
Ja das ging mir eben alles so durch den Kopf und wollte raus.
Freitag, Juli 02, 2010
Catalunya ne est Espana
..oder so ähnlich...
Denn in Katalonien ist zwar vieles zweisprachig ausgelegt- aber nicht etwa englisch! Nein katalonisch und spanisch! Die Katalanen sind schon ein spezielles Volk, nicht unfreundlich- aber schon sehr stolz.
Dieses Katalonien war also unser Urlaubsziel. Reichlich 1800km Fahrt. Wir waren verrückt. Das schon mal dazu. Passiert nicht gleich wieder. Aber man muss es mal erlebt haben.
Ins Auto (Renault Megane Kombi) gepasst hat alles besser als gedacht, trotz Kinderwagen, Bettwäsche, Handtüchern usw- dem neuen Dachgepäckträger sei Dank! Einzig unser Großer hatte wenig zu lachen, er saß eingezwängt auf seinem Sitzkissen zwischen den Kindersitzen der beiden kleinen Geschwister.


das Ferienhaus, gemietet von einer Familie aus Sinsheim. Es hatte zwei Schlafräume und einen großen Wohnraum, eine kleine Küche und ein kleines Bad. Das dazugehörige Grundstück schätze ich auf 250qm. Dank Vorsaison finanziell im Rahmen gewesen. Zum Strand warens ca. 1500m- wir sind 25min mit den Kindern gelaufen- Kinderwagen und alles mögliche an Gepäck ließ es nicht anders zu, Luftlinie wäre der Weg viel weniger, aber die Bahnlinie mitten durch den Ort ließ uns lange Strecken laufen bis zur Unterführung.




WM- Fieber, mein Mann hat sich gefreut, dass er die Mittags-WM-spiele in der Schlafenszeit der Kinder ansehen kann.
Im Hafen von Gambrils gabs viel zu sehen, laut Reiseführer ist der Fisch dr dort nachmittags mit den Flotten einläuft sehr gefragt und hat in Barcelona auf den Verkaufsramblas erste-Klasse- Ruf.


Unser "Basislager" am Strand.


Ausflug ins Hinterland. Unser Großer, sonst ohne Reiseübelkeit bekam das große K ******. Haben wir einmal und nie wieder gemacht. Kurven satt, sowas haben wir noch nie erlebt und wir kommen aus dem Bergland und waren schon viel unterwegs. Da waren Südfrankreichs Kurven auf die Katharer- Burgen ein Lacher dagegen.
Wir sind ewig gefahren ohne nennenswerte Zivilisation anzutreffen. Ich wollte gern nach Siurana. Dort ist eine Festung welche fast uneinnehmbar war früher. Ja nun wissen wir warum. Die feindlichen Reiter sind auf dem Weg dahin sicher ins Grübeln gekommen ob das alles Sinn ergibt...Wir habens dann aus der ferne gesehen uns uns nicht hingequält weiter- nicht zuletzt weil unser Tank bedenklich aussah und sowas wie Tankstellen gabs auf der Strecke aus genannten Gründen nicht. Ich weiß nun auch warum auf manchen katalonischen Karten des Hinterlands die Tankstellen eingezeichnet sind. Rund um Siurana ist offenbar ein Klettergebiet, wie ich später heraus fand, na das will ich gern glauben, so wie es dort überall aussah.


Sama- Parc bei 5km außerhalb von Gambrils. Ein Marques hat sich und seiner Familie dort einst etwas gegönnt. Ein Kolonialhaus (er hat in einer der spanischen Kolonien gelebt) mit großem Anwesen. Die Welt eines Träumers, See mit Inselchen, Piratengrotte. Viel Wald und Palmen mit Aussichtsturm. Toll wars. Unser großer hat dort sogar ein Foto von uns Eltern zustande bekommen- am Muschelbrunnen.
Das Kaktusbild hat mich noch lang beschäftigt, ich bin um die Kakteen gekrabbelt und hab mir ohne es zu merken unzählige Stacheln überall geholt.



Spanische Verkehrsführung und das was man an den Straßen sah- war höchstspannend. Man beachte die 3 Masten innerhlab eines halben Quadratmeter und dazu die Kabel und den Winkel der einzelnen Dinge. Wir hätten den armen Bauarbeitern eine Wasserwaage mitbringen sollen.

Eine kleine Bucht (Cala in spanisch) etwas abgelegen, außer einem nackten Mann war dort niemand und er war wohl froh als wir wieder abgezogen sind.

Tarragona- Provinzialhauptstadt und Weltkulturerbe. O-Ton Sohn: wir waren in einer Römerstadt!
Das Amphietheater mit Blick zum Meer- ja das gefiel mir und dem Rest.

Salou- das Bademekka aller Urlauber an der Costa Dorada. Super gelungene Strandpromenade. Wir sind da mal flaniert- wenn man schon mal dort ist ;-)

Ebrodelta: Reiskammer Kataloniens (und sicher auch nicht unwichtig für Gesamtspanien). Reis soweit das Auge reichte.... Ein Tagesausflug war uns das wert.

Tja..eigentlich schon im Bett...
Er war fast den ganzen Urlaub krank. Die erste Woche durchweg Fieber. Daheim waren dann Zähne raus. Vor Ort waren wir in Sorge- bis hin zu verdacht auf Lungenentzündung ..er ist nachts am Husten halb erstickt..sowas hab ich bei keinem Kind bisher erlebt. Die spanischen Ärzte haben kein Englisch gesprochen, trotz Touristenhochburg, Miami Platja besteht fast nur aus Feriensiedlungen.
Ich selber war auch krank und musste dann mit Penicilin ran, da ich nachts ja auch nicht zum Schlafen kam, wegen des Kleinen. Die zweite Woche ging dann. Aber es war nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Es war schön- aber auch sehr anstrengend.
Wir fahren nicht gleich wieder so weit...
Denn in Katalonien ist zwar vieles zweisprachig ausgelegt- aber nicht etwa englisch! Nein katalonisch und spanisch! Die Katalanen sind schon ein spezielles Volk, nicht unfreundlich- aber schon sehr stolz.
Dieses Katalonien war also unser Urlaubsziel. Reichlich 1800km Fahrt. Wir waren verrückt. Das schon mal dazu. Passiert nicht gleich wieder. Aber man muss es mal erlebt haben.
Ins Auto (Renault Megane Kombi) gepasst hat alles besser als gedacht, trotz Kinderwagen, Bettwäsche, Handtüchern usw- dem neuen Dachgepäckträger sei Dank! Einzig unser Großer hatte wenig zu lachen, er saß eingezwängt auf seinem Sitzkissen zwischen den Kindersitzen der beiden kleinen Geschwister.
das Ferienhaus, gemietet von einer Familie aus Sinsheim. Es hatte zwei Schlafräume und einen großen Wohnraum, eine kleine Küche und ein kleines Bad. Das dazugehörige Grundstück schätze ich auf 250qm. Dank Vorsaison finanziell im Rahmen gewesen. Zum Strand warens ca. 1500m- wir sind 25min mit den Kindern gelaufen- Kinderwagen und alles mögliche an Gepäck ließ es nicht anders zu, Luftlinie wäre der Weg viel weniger, aber die Bahnlinie mitten durch den Ort ließ uns lange Strecken laufen bis zur Unterführung.
WM- Fieber, mein Mann hat sich gefreut, dass er die Mittags-WM-spiele in der Schlafenszeit der Kinder ansehen kann.
Im Hafen von Gambrils gabs viel zu sehen, laut Reiseführer ist der Fisch dr dort nachmittags mit den Flotten einläuft sehr gefragt und hat in Barcelona auf den Verkaufsramblas erste-Klasse- Ruf.
Unser "Basislager" am Strand.
Ausflug ins Hinterland. Unser Großer, sonst ohne Reiseübelkeit bekam das große K ******. Haben wir einmal und nie wieder gemacht. Kurven satt, sowas haben wir noch nie erlebt und wir kommen aus dem Bergland und waren schon viel unterwegs. Da waren Südfrankreichs Kurven auf die Katharer- Burgen ein Lacher dagegen.
Wir sind ewig gefahren ohne nennenswerte Zivilisation anzutreffen. Ich wollte gern nach Siurana. Dort ist eine Festung welche fast uneinnehmbar war früher. Ja nun wissen wir warum. Die feindlichen Reiter sind auf dem Weg dahin sicher ins Grübeln gekommen ob das alles Sinn ergibt...Wir habens dann aus der ferne gesehen uns uns nicht hingequält weiter- nicht zuletzt weil unser Tank bedenklich aussah und sowas wie Tankstellen gabs auf der Strecke aus genannten Gründen nicht. Ich weiß nun auch warum auf manchen katalonischen Karten des Hinterlands die Tankstellen eingezeichnet sind. Rund um Siurana ist offenbar ein Klettergebiet, wie ich später heraus fand, na das will ich gern glauben, so wie es dort überall aussah.
Sama- Parc bei 5km außerhalb von Gambrils. Ein Marques hat sich und seiner Familie dort einst etwas gegönnt. Ein Kolonialhaus (er hat in einer der spanischen Kolonien gelebt) mit großem Anwesen. Die Welt eines Träumers, See mit Inselchen, Piratengrotte. Viel Wald und Palmen mit Aussichtsturm. Toll wars. Unser großer hat dort sogar ein Foto von uns Eltern zustande bekommen- am Muschelbrunnen.
Das Kaktusbild hat mich noch lang beschäftigt, ich bin um die Kakteen gekrabbelt und hab mir ohne es zu merken unzählige Stacheln überall geholt.
Spanische Verkehrsführung und das was man an den Straßen sah- war höchstspannend. Man beachte die 3 Masten innerhlab eines halben Quadratmeter und dazu die Kabel und den Winkel der einzelnen Dinge. Wir hätten den armen Bauarbeitern eine Wasserwaage mitbringen sollen.
Eine kleine Bucht (Cala in spanisch) etwas abgelegen, außer einem nackten Mann war dort niemand und er war wohl froh als wir wieder abgezogen sind.
Tarragona- Provinzialhauptstadt und Weltkulturerbe. O-Ton Sohn: wir waren in einer Römerstadt!
Das Amphietheater mit Blick zum Meer- ja das gefiel mir und dem Rest.
Salou- das Bademekka aller Urlauber an der Costa Dorada. Super gelungene Strandpromenade. Wir sind da mal flaniert- wenn man schon mal dort ist ;-)
Ebrodelta: Reiskammer Kataloniens (und sicher auch nicht unwichtig für Gesamtspanien). Reis soweit das Auge reichte.... Ein Tagesausflug war uns das wert.
Das musste fotografiert werden... Sie fuhren da LKW-weise Sand von A nach B. Das Ebrodelta "wandert" und das beunruhigt verständlicherweise die ansässigen. Für uns die dort vorm Heimfahren Baden wollten wars dennoch etwas komisch. Die Strände von Riumar waren fast leer, wohl vorsaisonbedingt.
Tja..eigentlich schon im Bett...
Er war fast den ganzen Urlaub krank. Die erste Woche durchweg Fieber. Daheim waren dann Zähne raus. Vor Ort waren wir in Sorge- bis hin zu verdacht auf Lungenentzündung ..er ist nachts am Husten halb erstickt..sowas hab ich bei keinem Kind bisher erlebt. Die spanischen Ärzte haben kein Englisch gesprochen, trotz Touristenhochburg, Miami Platja besteht fast nur aus Feriensiedlungen.
Ich selber war auch krank und musste dann mit Penicilin ran, da ich nachts ja auch nicht zum Schlafen kam, wegen des Kleinen. Die zweite Woche ging dann. Aber es war nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Es war schön- aber auch sehr anstrengend.
Wir fahren nicht gleich wieder so weit...
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