Ich habe heute vormittag Sachen sortiert. Eigentlich mache ich das ganz gerne. Nur den Anfang finde ich nicht.
Ich habe nämlich großes Glück, eine Freundin meiner Mutter hat eine Ärztin zur Schwester, welche nur ein Kind hat. Von jenem Kind trägt unser Großer seit jeher Sachen auf. Und er schafft sie auch nicht abzutragen,so dass die Freude noch länger anhält. Die Kleidung ist von der Qualität her oft wesentlich besser als die Sachen, die ich für den Großen gekauft hatte. Manche Tage geht er komplett "fremdkleidet", von der Socke bis zur Mütze.
Dann habe ich noch eine Tante, deren viertes Kind, alles Söhne, ist nur wenige Jahre älter als unser Großer. Da kommen auch Kindersachen her. Dann gibts noch eine Freundin, sie schleppt ab und zu Mädchensachen an. Und unsere Nachbarin brachte neulich was rüber, was sie selber auch bekam, für ihre aber schon zu klein ist. Der beste Freund vom großen Sohnemann ist einiges größer- da haben wir paar "coole" Oberteile geborgt bekommen.
Was den Arztsohn angeht, ist die Quelle versiegt- der junge Mann ist auf den Dreh gekommen, seine Sachen in den An-und Verkauf zu bringen. Kann er ja auch machen. Ich habe von dort aber noch 3-4 Jahre Vorlauf, darpber freue ich mich sehr.
Inzwischen war aber soviel Tüten- und Stapelwirtschaft entstanden... Außerdem fahren wir in 3 Wochen nach Spanien, ja richtig, fahren, das ist das ohne Flugzeug. Und da auf Grund des Wetters in unseren Kleiderschränken die Winterstapel noch aktuell waren und sind, habe ich mir mal einen Ruck gegeben.
Einiges ist weggeflogen, ein Teil geht zu meiner Mutter zurück, sie habe ich oben noch vergessen. Meine jüngste Schwester ist erst 14, so dass wir zB ein Festkleid für unsere Tochter von ihr hatten. Und meine Schwester bekommt für ihre zwei auch einiges. Und auch sie habe ich vergessen, für den Kleinen wollte sie mir unbedingt auch ein paar Lieblingsstücke überlassen, da sie jetzt ein Mädchenbaby hat und nicht alles vom Sohn anziehen wird. Die Kleine schläft derweil in unserem Stubenwagen. Da wir da mit unseren paar Monaten Vorsprung schon wieder weitergeben konnten.
Es hat dann Spaß gemacht, wie gesagt, der Anfang...
Und wenn ich das so schreibe, weiß ich auch warum ich zeitweise Probleme habe zu rekapitulieren woher was kam und teilweise wieder hin muss, es sind ganz schön viele Geber.
Unser Boden ist jedenfalls eine halbe Kleiderkammer, solang aber Platz ist, nehm ich gern Sachen an. Weitergegeben sind sie schnell, wenn ich sie dann doch nicht selber brauche.
2 Kommentare:
Das ist doch eine feine Sache, so wird der Konsumterror umgangen, Jeder spart Geld und vielen ist geholfen. Das sollten mehr Menschen machen. Ganz liebe Grüße, die Christiane
Unser Boden ist nicht nur eine halbe sondern eine überfüllte Kleiderkammer.
Was dazu führt das ich oft Kleider vergesse, oder aber das leider trotzdem nie etwas passendes für die jeweilige Jahreszeit da ist, grummel
LG Beatrice
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