Sonntag, Juni 24, 2012

Erlebnispädagogik mit Ponies- oder auch Natur erleben mit Ponies

Wenn "Kleiner Dachs", "Regenbogen" und "Yakari" mit ihren gescheckten Ponies auf Wanderung sind, dann muss das kein Trickfilm sein, der da über den Bildschirm flimmert.
Es kann Realität sein- oder zumindest ein Abstecher in eine Welt, die sonst nur in der Phantasie existiert.
So haben sich die 3 Mädchen genannt, mit denen ich mein Projekt für meine Abschlussarbeit am "Institut für pferdegestützte Therapie" durchgeführt habe.
Freitag 16 Uhr gings los. 2 Mädchen aus der Kindergartengruppe meiner Tochter und meine Tochter sind in die Rolle kleiner Indianer geschlüpft.
Alle 3 sind sehr ähnlich alt, werden noch diesen Sommer 6 Jahre alt.
Zuerst gabs für alle ein Filzstirnband mit Feder. Nach eine missglückten Runde hatte mir die Waschmaschine in der Vorbereitung brauchbare Filzbänder ausgespuckt.
Zuerst haben die Mädels mit mir die 2 Shetlandponies geholt und zurecht gemaacht. Geputzt und geschmückt.
Dann habe ich erklärt, wies abläuft. Wir hatten eine kleine Wanderung von ca 4km vor uns. Ein Pony, Sarah, sollte abwechselnd geritten werden- das alte Pony sollte abwechselnd geführt werden.
In der Realität wars dann so, dass ich zwar allen auf die Einladung geschrieben hatte, dass festes Schuhwerk benötigt wird...und es wurden auch Wechselschuhe mitgebracht. Aber als wir schon ein ganzes Srück gelaufen waren, fiel mir auf, außer meiner Tochter hat keiner feste Schuhe an.

Und das eine Mädchen hatte sehr schicke Sandalen an...so dass auf dem unwegsamen Waldstück dann 2 Mädchen auf dem Pony saßen. Ging auch.Die Ponydame hatte einen wirklich guten Tag und alles super mitgemacht.
Eine kleine Trinkpause am Bach wurde gut angenommen. Stöckchen fürs Lagerfeuer wurden der alten Ponydame auf den Rücken geschnallt.

Daheim dann gabs Lagerfeuer mit Stockbrot und Grillwürste.

Nach einem Koppelbesuch bei den "Großen" (auch Ponies, aber im Kleinpferdmaß) haben wir gebastelt. Eigentlich Traumfänger. Die hatte ich vorher 2 Abende versucht Probe zubasteln und bin kläglich gescheitert...trotz Idiotensicherer Anleitungen aus dem schlauen Internet.
Und da ich nix erklären kann, was mir selber misslingt..habe ich das abgeändert. Wir haben Zweige mit Federn und Holzperlen geschmückt, als Mobile.

Es war dann fast 21.00 ehe die Mädels im zelt lagen. Und es vergingen noch weitere anderthalb Stunden, da hab ich mich nämlich dann mit reingelegt..ehe das Geschnatter ein Ende fand.

Am Samstag 6.30 Uhr waren alle munter.
7.30 Uhr gabs Frühstück mit lecker Erdbeeren aus dem Garten und frischen Brötchen.

8.30 Uhr haben wir Skessa geputzt und geschmückt. Der Höhepunkt war das Verzieren der Stute mit Fingermalfarbe.Es war das erste Mal, dass ich so etwas versucht habe und ich bin begeistert. Die Farbe hält super und geht problemlos wieder ab. Das kann ich sicher noch oft verwenden. Solche Sachen gehen mit Kindern allen Alters und auch mit Handicap. Ich möchts auf Arbeit unter der Rubrik "Körperwahrnehmung, Sinne erleben" mit den Pferden dort bald mal ausprobieren.


9.15-10.00 waren wir noch eine ca. 2km lange Spazierrunde mit Skessa, alle sind nochmal geritten.

10.00-11.00 Skessas Schweif wurde gewaschen, ihr Stall gemistet und neu eingestreut und alles eingepackt um wieder nach Hause zu gehen

















Samstag, Juni 23, 2012

Donnerstag, Juni 21, 2012

Piraten!

Am Montag haben wir den Kindergeburstag vom Großen gefeiert. 8 Jahre jung ist er geworden.
Neben seinen beiden Geschwistern waren noch 3 Kinder eingeladen. 
Zuerst gabs lecker Kuchen.
Danach wurden Piratenhüte und Augenklappen gebastelt.
Und dann zogen sie zu fünft los. Den Kleinen habe ich hinterhergeschleppt/gezogen.
Es galt einen Schatz zu heben und dazu verschiedenen Hinweisen nachzugehen, die man allerdings immer erst nach Erfüllen einer Aufgabe erhielt- dazu musste einiges an Strecke zurück gelegt werden.
Meine Mutter, die Nachbarn und meine Freundin wurden als Stationen einbezogen. So wurde gesackhüpft, gekegelt...blind erschmeckt und um die Wette Autos aufgewickelt (Bindfaden an Matchboxauto, ein Stift am anderen Fadenende dient zum Wickeln). Zwischendrin zur Erfrischung
ein Eis. Schlussendlich wurde der Schatz in unserer Sandkiste geborgen.
Zum Abendbrot gabs überbackene Toastbrote und Melone.
Alle Kinder waren begeistert und mit wenig Kosten, aber viel Gerenne, wurde ein gelungener Tag.


Freitag, Juni 15, 2012

!

Der Kleine ist nun schon einen ganzen Monat gesund.

Heute war der 8te Geburtstag vom Großen. Am Montag ereilt mich noch der Kindergeburtstag..ich habe Piratenbastelkrams und eine Schatzsuche in petto...mal sehen wie das endet.

Pferdemäßig hat sich sehr viel getan.
Malvin ist verkauft und vor 2 Wochen ausgezogen.
Seine Mutter vor 1 Woche wieder eingezogen. Es gibt in 2009 im März einen Bericht, als ich sie verkauft habe.
Die Geschichte ist verrückt und etwas länger.
Malvin hat einen super Platz, einen für seine Arbeitswut besseren als ich derzeit bieten kann.
Seine Mutter ist mittlerweile 16 und kommt mit weniger Auslastung gut zurecjt und hat auch weniger Temperament von Haus aus.  Derzeit sieht sie schlimm aus durch ihr Sommerekzem. Ich schmiere fleissig ein.
Vor reichlich 2 Wochen hat die Islandstute die böse Hufrehe ereilt. Ich bin immer noch etwas neben mir, dass mir das passiert ist. Sie war für teuer Geld 3 Nächte in der Klinik.
Sie ist seit gestern aus Boxenhaft hier daheim entlassen, freut sich über den paddock. Gras gibts keines..bis auf weiteres. Habe heute angefangen Heu zu waschen, damit sie mehr fressen kann und nicht immer so hungrig ist.
Ich hoffe sie kann so ohne Rückstand gerettet werden und wird wieder voll reitbar. Das wird alles sehr lange dauern und wirft meine Planung für die Reitpädagogik über den Haufen.
Nächste Woche führe ich mit 3 Kindern ein Projekt durch, dazu wollte ich sie nehmen.
Das Projekt findet stat und ich werde berichten.
Die jüngere Shetlandstute ist tragend. Ultraschall 46.-48ter Tag liegt vor(kleines Hurra). Nun hoffe ich, dass es diesmal hält. Aller guten Dinge sind ja drei und sie hatte schon mal ein Fohlen.

Es dreht sich gerade viel zuviel ums Pferd...die Weiterbidlung würde genügen..das andere Chaos ist gerade etwas viel.

Das als Zwischenstand. Ich freu mich auf das Projekt und werde berichten.
Wir werden 1 Nacht zelten, mit den Shetties in den Wald gehen und am zweiten Tag die Isländerin beschäftigen.

In 6 Wochen sind wir im Urlaub- Juchhe!


Samstag, April 28, 2012

Sommersonnesonnenschein

Der Cortisolwert ist wieder normal. Verrückt. Aber zum Glück.
Da er aber so mies war, wurde ja dann ein großes Blutbild gemacht (wird sonst ja nicht bezahlt). Und dabei kam heraus, dass etliches unter Norm oder knapp drüber rumgurkt.
"Ich bin kein Fan von Medikamenten- man muss es über die Ernährung lösen" O-Ton Facharzt.
 Genau, ich liebe Lebertran...und Lachs ess ich gern zu jeder Mahlzeit.

Ich bin froh, dass es nicht so schlimm ist, wie gedacht und verärgert, weil Unmengen Zeit ohne Hilfe enden.
Vitamin D-Mangel uä. gleicht man nicht so einfach mit Essen aus, zumal ich ausgewogen esse und viel draussen bin. Ich kauf mir nun diverses selber- kostet ein kleines Vermögen. In 3 Monaten gibts nochmal ein Blutbild. (die Schilddrüsenwerte waren auch grenzwertig)

Ich sitz das einfach jetzt aus und futter bisschen Zeugs.

Unser Jüngster macht uns Sorgen. Er ist seit Monaten dauerkrank. Wir nehmen jeden Monat Antibiotika- versuchen die Zeit dazwischen zu brücken- aber es bessert sich nicht, so dass es immer wieder nötig ist. Er ist nicht schlimm krank- aber auch nicht gesund. Hustet...vor allem bei Belastung. Hat abends über Wochen Fieber.
Wir inhalieren nun 2mal täglich Asthmamittel, geben früh Bronchovaxom. Es wird 3 Monate durchgegeben. Die erste Verlaufskontrolle ergab keine Verbesserung, bzw nur marginal in einigen Bereichen. Die Blutkörperchen hauen jedes Mal nicht hin- was auf Entzündungen schließt.
Und er hat Eisenmangel. Und das bei einem nicht mal 3jährigen. Also geben wir auch Eisensaft.
Abends bekommt er eine Singulair. 
Ich hoffe, mit dem Alter kommt Stabilität.

Der neue Job ist schön- aber Schichten sind einfach nichts für mein Leben.

Das klingt so negativ- dabei war heute ein schöner Tag. Wirklich.


Freitag, März 23, 2012

Cortisol

Ist das was man Stresshormon nennt.
Das produziert die Nebenniere und es ist lebenswichtig.

Ich dachte ja ich habe ein Eisenproblem.
Das habe ich auch.

Aber das wird gerade überschattet.

Ich habe heute Vormittag mehrere Blutabnahmen und eine Hormonspritze über mich ergehen lassen. ACTH wurde gsrpitzt um zu sehen, ob die Niere dann mehr produiziert. Weil ATCH die Niere anregt. Tut es das nicht, ist die Niere defekt. Tut sie es doch, ist zu wenig ACTH da.
Ich weiß nicht was besser ist. Ich weiß gar nichts. Weil "was dann?" wird nicht beantwortet. Man macht mich nicht verrückt, ehe man nichts genaueres weiß. Sowas ist für mich schwer auszuhalten.

Der Grund- ich habe viel zu wenig Cortisol.

Ich näher mich dem Problem stückweise..
Ich warte von einem Termin zum nächsten..

Ich erfahre mehr..ich bin immer mehr beunruhigt..

und ich bekomme immer noch keine Therapie...

Ganz ruhig bleiben- auf den nächsten Termin und die Auswertung der heutigen Tests warten...
am 2.4. weiß ich wieder etwas mehr.

Ich hab so wenig Geduld. Die innerliche Angst die langsam wächst, zusammen mit der inzwischen dauerhaften Müdigkeit, machts nicht einfacher.

Und ich darf nicht an meinen ersten Arbeitstag bei der neuen Stelle denken. 6.00-14.00 Dienst und dnach eine Stunde zum Arzt fahren und wer weiß wie lange zubringen.
Und was, wenns sich weiter hin zieht, mir schlechter geht...die neue Stelle habe ich mir so gewünscht.
Aber diese Abgeschlagenheit ist nicht vereinbar mit den Schichten. Ich habe auch einmal Nachtdienst.

Sonntag, März 18, 2012

Dauerbronchitis und neuer Job

Die Zeit verfliegt, ist bei mir mittlerweile geflügelter Satz...seit langem...

Der Kleine ist seit die  "Eiskaltperiode" Mitte Februar verschwand wieder dauerkrank.
Wir haben den Kinderarzt gewechselt um außer Antibiotika noch etwas anderes zu erleben. Es ist seit November die 4te Bronchitis. Dazwischen gabs Abwechslung durch eine Angina.
Wir haben sofort beim ersten Termin ein Inhaliergerät bekommen. Hurra!!!!
Letzte Woche gabs dann dennoch Antibiotika, da die Bronchitis so sehr auf der Lunge lag, dass eine Lungenentzündung nicht mehr weit war. Wir nehmen nun morgens Broncho vaxom- ich bin gespannt auf den Effelt. Da sind ja abgetötete Bakterien drin, welche das Immunssystem stärken sollen. Dann wird fleissig inhaliert. Und ja..das leidige Antibiotika wieder...
Ich weiß andere Kinder haben viel mehr zu ertragen. Mich belastet es trotzdem. Er entwickelt sich, so scheints mir, durch das ständige Kranksein so langsam. Er wirkt in vielem so babyhaft. Das bestätigt leider auch die Tagesstätte. Und er ist ja schon in einer Kleineinrichtung mit nur einer kleinen Gruppe von maximal 8 Kindern, da ist er auch der Jüngste, 3 Kinder sind schon 5 Jahre alt (bis 1.3. warens nur 6 Kinder, jetzt 7). Er bekommt also viel Aufmerksamkeit.

Die Reitbeteiligung läuft sich gut an.
Gestern war sie bereits das sechste Mal hier.
Sie kommt immer donnerstags und erledigt nachm Reiten und Pony betüdeln auch den Stalldienst.
Gestern zu heute hatte ich 24h-Wochenenddienst und so kam sie zusätzlich zum Reiten und Stalldienst. Das hat mich gedanklich sehr entlastet, weil mein Mann dann davon befreit ist. Es sind immerhin ca 45min, die man da "verdallt". Im Grunde mach ich das gerne, das Problem ist, dass es halt wirklich täglich anfällt und kranke Kinder und eigene Erschöpfung keine Befreiung davon sind.
Die Tinkerbesitzerin kommt 2mal wöchentlich und nun habe ich noch ein dritten Tag abgetreten. Das freut sehr.
Leider wird es wohl nur eine kurze Freude, es ist jetzt schon absehbar, dass sie noch diese Jahr weg zieht- zumindest sehr wahrscheinlich. Für die nächsten Wochen freu ich mich aber über die zusätzliche Hilfe. Gemeinsam Ausreiten konnten wir auch schon zweimal.

Ich hatte mich bereits im November auf gut Glück in einem Kinderheim beworben. Dort wird u.a. mit Pferden gearbeitet. Es sind 3 Vierbeiner dort. Eins wird schon genutzt, die beiden anderen müssen noch ausgebildet werden, eins dieses Jahr, das andere nächstes.
Mein Herz hing sehr am Drogenprojekt. Leider war es die letzten Monate eine Zerreissprobe.  Die anstrengenden Dienste, das dauerkranke Kind...die langen Dienste...der unregelmäßige Dienstplan.
Schichten gibt es weiterhin. Aber besser verteilt und eher 6-Stundendienste für mich. Nach wie vor nachmittags/abends...aber eben nicht mehr so hammermäßig. Sowohl inhaltlich als stundentechnisch am Stück. Ich geh lieber mehr Tage auf Arbeit, als meine 20 Stunden innerhalb von 2 Tagen, wie das jetzt teilweise war.
Ich bin voller Vorfreude, aber auch etwas beklommen. Mal schauen.
Gekündigt habe ich zum 31.3. und ab 1.4. gehts dann im Kinderheim weiter.
Meine Erlebnisse mit den Drogenabhängigen seit Oktober 2007 reichen für ein Buch..ich werde lang davon zehren in Gedanken.