Die Zeit verfliegt, ist bei mir mittlerweile geflügelter Satz...seit langem...
Der Kleine ist seit die "Eiskaltperiode" Mitte Februar verschwand wieder dauerkrank.
Wir haben den Kinderarzt gewechselt um außer Antibiotika noch etwas anderes zu erleben. Es ist seit November die 4te Bronchitis. Dazwischen gabs Abwechslung durch eine Angina.
Wir haben sofort beim ersten Termin ein Inhaliergerät bekommen. Hurra!!!!
Letzte Woche gabs dann dennoch Antibiotika, da die Bronchitis so sehr auf der Lunge lag, dass eine Lungenentzündung nicht mehr weit war. Wir nehmen nun morgens Broncho vaxom- ich bin gespannt auf den Effelt. Da sind ja abgetötete Bakterien drin, welche das Immunssystem stärken sollen. Dann wird fleissig inhaliert. Und ja..das leidige Antibiotika wieder...
Ich weiß andere Kinder haben viel mehr zu ertragen. Mich belastet es trotzdem. Er entwickelt sich, so scheints mir, durch das ständige Kranksein so langsam. Er wirkt in vielem so babyhaft. Das bestätigt leider auch die Tagesstätte. Und er ist ja schon in einer Kleineinrichtung mit nur einer kleinen Gruppe von maximal 8 Kindern, da ist er auch der Jüngste, 3 Kinder sind schon 5 Jahre alt (bis 1.3. warens nur 6 Kinder, jetzt 7). Er bekommt also viel Aufmerksamkeit.
Die Reitbeteiligung läuft sich gut an.
Gestern war sie bereits das sechste Mal hier.
Sie kommt immer donnerstags und erledigt nachm Reiten und Pony betüdeln auch den Stalldienst.
Gestern zu heute hatte ich 24h-Wochenenddienst und so kam sie zusätzlich zum Reiten und Stalldienst. Das hat mich gedanklich sehr entlastet, weil mein Mann dann davon befreit ist. Es sind immerhin ca 45min, die man da "verdallt". Im Grunde mach ich das gerne, das Problem ist, dass es halt wirklich täglich anfällt und kranke Kinder und eigene Erschöpfung keine Befreiung davon sind.
Die Tinkerbesitzerin kommt 2mal wöchentlich und nun habe ich noch ein dritten Tag abgetreten. Das freut sehr.
Leider wird es wohl nur eine kurze Freude, es ist jetzt schon absehbar, dass sie noch diese Jahr weg zieht- zumindest sehr wahrscheinlich. Für die nächsten Wochen freu ich mich aber über die zusätzliche Hilfe. Gemeinsam Ausreiten konnten wir auch schon zweimal.
Ich hatte mich bereits im November auf gut Glück in einem Kinderheim beworben. Dort wird u.a. mit Pferden gearbeitet. Es sind 3 Vierbeiner dort. Eins wird schon genutzt, die beiden anderen müssen noch ausgebildet werden, eins dieses Jahr, das andere nächstes.
Mein Herz hing sehr am Drogenprojekt. Leider war es die letzten Monate eine Zerreissprobe. Die anstrengenden Dienste, das dauerkranke Kind...die langen Dienste...der unregelmäßige Dienstplan.
Schichten gibt es weiterhin. Aber besser verteilt und eher 6-Stundendienste für mich. Nach wie vor nachmittags/abends...aber eben nicht mehr so hammermäßig. Sowohl inhaltlich als stundentechnisch am Stück. Ich geh lieber mehr Tage auf Arbeit, als meine 20 Stunden innerhalb von 2 Tagen, wie das jetzt teilweise war.
Ich bin voller Vorfreude, aber auch etwas beklommen. Mal schauen.
Gekündigt habe ich zum 31.3. und ab 1.4. gehts dann im Kinderheim weiter.
Meine Erlebnisse mit den Drogenabhängigen seit Oktober 2007 reichen für ein Buch..ich werde lang davon zehren in Gedanken.
2 Kommentare:
Liebe Katharina!
Das mit dem Dauerkrank kenn ich nur zu gut!
Jetzt hat sich auch noch mein Mann dazu geschlagen....ich brauch ja wahrscheinlich niemandem erklären, wie leidend Männer sein können.....
seufz.
Ich bin immer heilfroh arbeiten gehen zu dürfen!
Der neue Arbeitsplatz klingt sehr interessant! Ich halt die Daumen!!
So, und jetzt gehts los, die Geschirrspülmaschine ist voll, das Abwaschbecken auch und am Tisch stehen die Häferl vom Frühstück....ich bin übrigens auch nur sehr ungern Hausfrau!!!!!
Hab einen schönene Tag!
Barbara
Liebe Katharina, daß Du bei Deinem eigenen Kind sehr emotional reagierst ist doch normal. Da spielt das Leid anderer Kinder in dem Moment keine so große Rolle. Du hast Dein Kind, im Gegensatz zu den anderen doch auch dauernd um Dich.
Ich wünschem dem Kleinen aber ganz schnelle gute Besserung.
Soviel dazu.
Was die neue Stelle angeht, freue ich mich sehr für Dich.
Für Deine Entlastung wünsche ich Dir noch eine nette Reitbeteiligung.
Ganz herzliche Grüße, die Christiane
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