Heute steht in der Zeitung, dass unsere Kinderärztin ihre Praxis schließt und weiter weg (größere Stadt) eine neue eröffnet.
Ich habe dann angerufen und tatsächlich- nur noch nächste Woche ist sie am bekannten Ort.
Da ist man doch sprachlos.
Sie kann meinetwegen tun und lassen was sie will. Aber nett finde ich es nicht gerade, wenn man genau 1 Woche vorher erfährt, dass man sich um einen neuen Kinderarzt bemühen muss.
Das hat nicht viel mit Rücksichtnahme auf seine jaherlangen Patienten zu tun.
Klar könnte ich von nun an weite Fahrstrecke auf mich nehmen. Würde ich auch, wenns die Ärztin wert wäre.
Hier mangelts aber sowieso schon an Kinderärzten. Eine weitere geht in Rente, ein weiterer steht kurz davor. Zu beiden lohnt sich ein Wechsel nur bedingt. Bleiben genau noch 2 im Umkreis von 25km zur Auswahl.Da wir gebirgig wohnen artet alles andere in längere Fahrten aus.
Eine total überlaufen, die andere, da habe ich bisschen Bauchweh. Man wird sehen.
Unsere jetzige haben wir seit 6 Jahren, eben seit dem ersten Kind, ausgewählt da im erfahrbaren Umkreis (15km) und sie ist außer ihrer Profession als Kinderärztin Homöopathin, darum hatte ich sie gewählt damals.
Menschlich naja...aber wenn man keine Wahl hat...
Was hilft gegen Ärger? Schuhe kaufen! Es sind zwar nur Kinderschuhe, nicht etwa für mich, wo kämen wir denn da hin. Aber immerhin Schuhe.
Wermutstropfen: es müssen 3 Paar her, und das für nur ein Kind. Irgendwie habe ich für die Tochter keine passenden Schue vom Ältesten für den Sommer. Weder Sandalen noch Halbschuhe. Und da ich irgendwie mit nur einem Paar (im Gegensatz zu meinem Mann) nicht leben kann auch gleich noch Wechselschuhe.
Sie ist im Fusswachstum 1 Jahr schneller als der große- also müssten vom letzten Sommer die Schuh passen, die hat er aber erfolgreich kaputt gespielt. Und Sandalen ist ein Paar da, abgesehen davon dass es Jungssandalen sind, sind sie maximal noch zum runterreissen brauchbar.
Freitag, April 23, 2010
Montag, April 19, 2010
es hört heut nicht auf
...nun zum dritten und letzten Streich für heute..wollte das aber nicht alles zusammenwürfeln...
heute ist auch wieder tolles Wetter und ein bisschen ärger ich mich heute nachmittag auf Arbeit zu müssen.
Aber ich habe es ja so gewollt.
Ich überlege auch die letzten 4 Wochen immer wieder, ob ich das als Abschluss im Drogenprojekt betrachte.
Bis Mitte Juni läuft der Honorarvertrag (geht momentan, da ich übers Elterngeld krankenversichert bin)- länger wäre kein Problem gewesen. Unser Urlaub und die anstehende Einschulung und die finanziellen Einbuße beim Elterngeld, haben mich aber dazu bewogen, dass es so genügt.
Ich hoffe, bis Ende Juni entspannt sich die Personallage, dann leb ich auch ruhiger.
Die Frage ist nu, ob ich im Herbst wieder weitermache stundenweise oder ob ich bis Februar nächstes Jahr (ich hab das Elterngeld gesplittet auf 18 Monate) einfach alles abblocke. Dann brauch ich aber dringend paar Stunden irgendwo einen Arbeitsvertrag, da mein Göttergatte durch seine Selbstständigkeit ein kleines Vermögen hinblättern müsste, mich und die Kinder mit zu versichern. Da ist paar Stunden arbeiten und selber versichert sein, die bessere Wahl.
Eins steht fest, egal wie, der Kleine kommt nicht in die Kindergrippe.
Mehr als ein Tag eher heimkommen schafft der Herr Papa aber nicht, also gehts nur 1 Tag und /oder Wochenende oder nach 17.00 Uhr(selbst das ist dann stressig).
Das Drogenprojekt gefällt mir, aber mich beschleicht auch ab und zu Angst. Ich weiß nicht ob ich wieder Nachtdienste machen möchte. Was heißt möchte, gebraucht fühl ich mich dort- aber manchmal kommt es mir wahnsinnig vor. Die Packete, welche die Klienten mitbringen werden immer schwerer, verzwickter und manchmal stell ich mir die Frage, was ich als Sozialarbeiter bei psychiatrischen Bildern ausrichten kann und was ich in unvorhergesehenen Situationen denn da tun kann. Psychosen, Schizophrenie, Borderline, undefinierte Sachen...verbunden mit entsprechenden Medikamenten, die ich kaum einschätzen kann... Aber wer sonst würde sie aufnehmen, soviele Möglichkeiten gibt es für Jugendliche mit Drogen und anderem (Doppeldiagnose) nicht wirklich. Selbst wenn ich die Angst abschüttel, die mich manchmal beschleicht, was ist wenn...die Frage kommt mir schon sehr oft.
Eigentlich hat sich die letzten 3 Jahre alles irgendwie gefunden, ich sollte mal vertrauen. Ein Geduldsspiel- gar nichts für mich, die gern bis auf die Blume im Knopfloch plant.
heute ist auch wieder tolles Wetter und ein bisschen ärger ich mich heute nachmittag auf Arbeit zu müssen.
Aber ich habe es ja so gewollt.
Ich überlege auch die letzten 4 Wochen immer wieder, ob ich das als Abschluss im Drogenprojekt betrachte.
Bis Mitte Juni läuft der Honorarvertrag (geht momentan, da ich übers Elterngeld krankenversichert bin)- länger wäre kein Problem gewesen. Unser Urlaub und die anstehende Einschulung und die finanziellen Einbuße beim Elterngeld, haben mich aber dazu bewogen, dass es so genügt.
Ich hoffe, bis Ende Juni entspannt sich die Personallage, dann leb ich auch ruhiger.
Die Frage ist nu, ob ich im Herbst wieder weitermache stundenweise oder ob ich bis Februar nächstes Jahr (ich hab das Elterngeld gesplittet auf 18 Monate) einfach alles abblocke. Dann brauch ich aber dringend paar Stunden irgendwo einen Arbeitsvertrag, da mein Göttergatte durch seine Selbstständigkeit ein kleines Vermögen hinblättern müsste, mich und die Kinder mit zu versichern. Da ist paar Stunden arbeiten und selber versichert sein, die bessere Wahl.
Eins steht fest, egal wie, der Kleine kommt nicht in die Kindergrippe.
Mehr als ein Tag eher heimkommen schafft der Herr Papa aber nicht, also gehts nur 1 Tag und /oder Wochenende oder nach 17.00 Uhr(selbst das ist dann stressig).
Das Drogenprojekt gefällt mir, aber mich beschleicht auch ab und zu Angst. Ich weiß nicht ob ich wieder Nachtdienste machen möchte. Was heißt möchte, gebraucht fühl ich mich dort- aber manchmal kommt es mir wahnsinnig vor. Die Packete, welche die Klienten mitbringen werden immer schwerer, verzwickter und manchmal stell ich mir die Frage, was ich als Sozialarbeiter bei psychiatrischen Bildern ausrichten kann und was ich in unvorhergesehenen Situationen denn da tun kann. Psychosen, Schizophrenie, Borderline, undefinierte Sachen...verbunden mit entsprechenden Medikamenten, die ich kaum einschätzen kann... Aber wer sonst würde sie aufnehmen, soviele Möglichkeiten gibt es für Jugendliche mit Drogen und anderem (Doppeldiagnose) nicht wirklich. Selbst wenn ich die Angst abschüttel, die mich manchmal beschleicht, was ist wenn...die Frage kommt mir schon sehr oft.
Eigentlich hat sich die letzten 3 Jahre alles irgendwie gefunden, ich sollte mal vertrauen. Ein Geduldsspiel- gar nichts für mich, die gern bis auf die Blume im Knopfloch plant.
und noch ein Foto
Unser treuer Kater.
Lässt sich wirklich alles gefallen.
Den Kleinen lass ich nur in meinem Beisein
an ihn heran, dafür ist die Freude dann um so größer.
Der Kleine packt ganz schön zu, geht nur kurz, dann
trottet der Kater genervt davon.
Lässt sich wirklich alles gefallen.
Den Kleinen lass ich nur in meinem Beisein
an ihn heran, dafür ist die Freude dann um so größer.
Der Kleine packt ganz schön zu, geht nur kurz, dann
trottet der Kater genervt davon.
Versüßte Warterei
Unser Shetlandponyfohlen putzt sich immer noch...
Gestern Morgen konnte ich aber schon mal unsere lang erwarteten Meerschweinbabies begrüßen.
9 Wochen tragen Meerschweine und im Gegensatz zu Kaninchen haben sie nur alle 3 Wochen ca einen fruchtbaren Tag, so dass man dann auch immer nicht so genau weiß, wann es denn "geklappt" hat.
Ich hatte das Pärchen einfach seit ca 10 Wochen zusammen. Der frischgebackene Papa wollte sich nicht von seiner gerad erworbenen Familie trenne- aber er musste. Sonst gibts in 9 Wochen schon wieder Kleine.
Das wäre zuallererst für die Mama nicht so gut und man muss ja auch immer ein zu Hause finden für die Kleinen.
Ein pechschwarzes Junges und ein dreifarbiges haben wir nun also, beides Rosetten. In das Schwarze habe ich mich sofort verliebt, wärs ein Mädchen könnt es bleiben- so schauts schlecht aus, es ist ein Junge. Nun mal sehen. Erstmal genießen wir die zwei Kleinen. Sie hätten noch ein Geschwister gehabt- aber das hat offenbar die Geburt nicht überlebt. Es war das Größte, wer weiß was es hatte oder was da schief ging. Bei der ersten Geburt passiert das leider öfters und es war die erste. 3 Junge beim ersten Wurf hatte ich bisher auch selten.
Gestern früh war hier Hektik, wir mussten 10.00 Uhr in Chemnitz sein, da mein Mann Pate zur Taufe meiner jüngsten Nichte wurde. 9.00 Uhr wollten wir los. Und kurz vor Start war das wirklich eine schöne Überraschung. 18.00 Uhr waren wir wieder daheim. Das Wetter war einfach nur schön- Streicheleinheiten für die Seele, die Sonne war traumhaft. Nachmittags konnten wir so alle am Schlossteich spazieren, die Kleinen haben im Wagen geschlafen, die Größeren sich an den Enten und Tretbooten und und und erfreut.
Auf der Heimfahrt war auf der Rückbank Funkstille, alle total geschafft.
Der Kleinste hat super mitgemacht. Solchre anstrengenden Tage ohne seinen gewohnten Rhytmus "rächen" sich dann nachts. Ich weiß gar nicht wie oft er gejammert hat und wie oft ich ihn gestillt habe(obwohl er sich da eher nur beruhigt, als viel trinkt, er weiß schon, dass er mich nachts mit niemand teilen muss). Früh lag er jedenfalls in meinem Arm, weil ich selber das dann alles irgendwie im Halbschlaf abwickel wenns öfters als 1 oder 2mal kräht.
Gestern Morgen konnte ich aber schon mal unsere lang erwarteten Meerschweinbabies begrüßen.
9 Wochen tragen Meerschweine und im Gegensatz zu Kaninchen haben sie nur alle 3 Wochen ca einen fruchtbaren Tag, so dass man dann auch immer nicht so genau weiß, wann es denn "geklappt" hat.
Ich hatte das Pärchen einfach seit ca 10 Wochen zusammen. Der frischgebackene Papa wollte sich nicht von seiner gerad erworbenen Familie trenne- aber er musste. Sonst gibts in 9 Wochen schon wieder Kleine.
Das wäre zuallererst für die Mama nicht so gut und man muss ja auch immer ein zu Hause finden für die Kleinen.
Ein pechschwarzes Junges und ein dreifarbiges haben wir nun also, beides Rosetten. In das Schwarze habe ich mich sofort verliebt, wärs ein Mädchen könnt es bleiben- so schauts schlecht aus, es ist ein Junge. Nun mal sehen. Erstmal genießen wir die zwei Kleinen. Sie hätten noch ein Geschwister gehabt- aber das hat offenbar die Geburt nicht überlebt. Es war das Größte, wer weiß was es hatte oder was da schief ging. Bei der ersten Geburt passiert das leider öfters und es war die erste. 3 Junge beim ersten Wurf hatte ich bisher auch selten.
Gestern früh war hier Hektik, wir mussten 10.00 Uhr in Chemnitz sein, da mein Mann Pate zur Taufe meiner jüngsten Nichte wurde. 9.00 Uhr wollten wir los. Und kurz vor Start war das wirklich eine schöne Überraschung. 18.00 Uhr waren wir wieder daheim. Das Wetter war einfach nur schön- Streicheleinheiten für die Seele, die Sonne war traumhaft. Nachmittags konnten wir so alle am Schlossteich spazieren, die Kleinen haben im Wagen geschlafen, die Größeren sich an den Enten und Tretbooten und und und erfreut.
Auf der Heimfahrt war auf der Rückbank Funkstille, alle total geschafft.
Der Kleinste hat super mitgemacht. Solchre anstrengenden Tage ohne seinen gewohnten Rhytmus "rächen" sich dann nachts. Ich weiß gar nicht wie oft er gejammert hat und wie oft ich ihn gestillt habe(obwohl er sich da eher nur beruhigt, als viel trinkt, er weiß schon, dass er mich nachts mit niemand teilen muss). Früh lag er jedenfalls in meinem Arm, weil ich selber das dann alles irgendwie im Halbschlaf abwickel wenns öfters als 1 oder 2mal kräht.
Freitag, April 09, 2010
Sonne und Mond
Vorgstern als wir gerade zum Kindergarten los wollten, schaute meine Tochter zum Himmel und meinte:
"da scheint die Sonne mit dem Mond!"
Und recht hat sie! Beide waren zu sehen, dieses kleine Wunder kann man zwar öfters sehen, Mond noch da und Sonne wieder da...aber ich guck da gar nicht mehr so genau hin...meistens.
Und noch etwas fiel mir wieder ein...
Wir fahren so durchs Erzgebirge und da tönt es von der Rückbank:
"Mama, da ist eine Strommühle! Da wohnt der Strömer!"
(es gab Windmühlen zu sehen , aber nicht die alten, dicken, schönen sondern moderne, hässliche)Wir haben heute versucht das alte Shetlandpony Bella zu scheren...es war ein Drame..sie wechselt altersbedingt ihr Fell so schlecht und schwitzt dann furchtbar..aber es ging nicht richtig...
Und die Sarah ist immer noch fohlenlos, alles ringsum fragt dauernd..ist schon fast peinlich...ich bekomme ja fast selber Zweifel...aber sie muss tragend sein.
Dienstag, April 06, 2010
Ohrenkuss
Seit langem war ich mal wieder auf der Homepage von Ohrenkuss.
Was das ist?
Eine Zeitschrift, welche durch Leute mit Down-Syndrom entsteht. Entweder schreiben sie selbst oder diktieren.
Ich habe mir vorletzten Geburtstag einen Sammelband gewünscht und auch bekommen (im Buchhandel nicht erhätlich- wurde damals über die Homepage bezogen).
Da drin enthalten sind alphabetisch geordnet verschiedene Artikel/Artikelausschnitte die der Ohrenkuss in den Jahren seiner Existenz heraus gegeben hat. Es ist eine Art Lexikon, könnte man sagen.
Kein Buch zum Durchlesen, zumindest finde ich das, aber eins zum ab und zu aufklappen und bisschen lesen.
Nicht ganz billig, aber es unterstützt die Arbeit und es ist wirklich sehr interessant.
Man findet außerdem einige Fotos darin. Von den Redakteuren, als Babies und als Erwachsene zB.
Auszüge von dem, was in den Magazinen zu finden ist, findet man auf der Homepage.
http://www.ohrenkuss.de/
Man kann dort auch viele der Hefte, die es längst nicht mehr gibt, bestellen. leider ist eines, welches ich sehr sehr gern hätte, vergriffen. Das wäre Nr. 15- da wird eine Mongoleireise beschrieben, die wurde von einigen der Redakteuren gemacht und es wurde eine Art "Logbuch" angelegt.
Guckt doch einfach mal auf der Seite vorbei ;-)
Was das ist?
Eine Zeitschrift, welche durch Leute mit Down-Syndrom entsteht. Entweder schreiben sie selbst oder diktieren.
Ich habe mir vorletzten Geburtstag einen Sammelband gewünscht und auch bekommen (im Buchhandel nicht erhätlich- wurde damals über die Homepage bezogen).
Da drin enthalten sind alphabetisch geordnet verschiedene Artikel/Artikelausschnitte die der Ohrenkuss in den Jahren seiner Existenz heraus gegeben hat. Es ist eine Art Lexikon, könnte man sagen.
Kein Buch zum Durchlesen, zumindest finde ich das, aber eins zum ab und zu aufklappen und bisschen lesen.
Nicht ganz billig, aber es unterstützt die Arbeit und es ist wirklich sehr interessant.
Man findet außerdem einige Fotos darin. Von den Redakteuren, als Babies und als Erwachsene zB.
Auszüge von dem, was in den Magazinen zu finden ist, findet man auf der Homepage.
http://www.ohrenkuss.de/
Man kann dort auch viele der Hefte, die es längst nicht mehr gibt, bestellen. leider ist eines, welches ich sehr sehr gern hätte, vergriffen. Das wäre Nr. 15- da wird eine Mongoleireise beschrieben, die wurde von einigen der Redakteuren gemacht und es wurde eine Art "Logbuch" angelegt.
Guckt doch einfach mal auf der Seite vorbei ;-)
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