Donnerstag, Oktober 18, 2007

Ein Spruch, verewigt auf einem Holzbrettchen, hängt auf meiner neuen Arbeitsstelle.



Lerne dulden, lerne ertragen, lerne opfern, lerne entsagen, lerne schweigen und vergeben, denn erst dann hast du gelernt zu leben....



Die Drogennachsorge Pfaffroda- wers genau wissen mag, vielleicht schreibe ich dazu bald etwas, nach meinem ersten Wochenenddienst.

Sonntag, Oktober 14, 2007

Fuchsjagd 2007

Und es war sooooooo schön... Viele Pferde, viele nette Menschen, Sonnenschein und wundervolle Hindernisse, das Halali der Jagdhörner und am Ende wohltuende Erschöpfung die mich zufrieden sein lässt.












6.30 aufstehn am Sonntag- was man nicht alles tut

Bei Minus 1 Grad haben wir die Hafis auf Hochglanz poliert, die Schweife gewaschen und 8.30 Uhr wurde verladen.

Malwin- ein Prachtkerl in jeder Hinsicht- ging wunderbar auf den Hänger. Seine Mutter- stur wie Ochse- sah das gar nicht ein. Wir gewannen den Krampf und 9.00 gings dann los. Des Autos Anhängelast überladen, aber macht ja nix, denn: guck mal da vorne, die haben auch soviel angehängt und das Auto ist viiiiel kleiner.

10.00 Uhr dann Jagdbeginn mit einer amüsanten Rede über die Regeln- Absitzen nicht vorm Master, ihn überholen schon gar nicht, wer rauchen muss dann aber bitte aus der Pfeife und trinken bitteschön mit links. 6 Kutschen standen parat, vollgeladen mit Schaulustigen, die wiederum mit Kaffeekannen und allerlei Likören und anderem was die Fahrt versüßen kann, anrückten.


30 Reiter zählte das Feld, bunt gemischt aus Jüngeren und Älteren, sogar Herren wagten sich hin, mehrere und einer sehr vorlaut. Das Jagdgericht hat ihn dann dafür löhnen lassen.


Relativ zeitig entledigte sich ein Pferd seines Reiters. Es ist fast obligatorisch, dass einer unfreiwllig absteigt, solange mans selber nicht ist und womöglich beim Springen wenn man dann überrannt wird- ist sogar das interessant anzusehen. Der Master gab sich alle Mühe das eine oder andere Vergehen heraus zu kitzeln- sollte ja später möglichst jeder zur Kasse gebeten werden.

Eine ausgedehnte Mittagspause unterbrach die spannende und bei wirklich strahlendem Sonnenschein statt findende Hatz über Felder und kunstvoll aufgebaute Hindernisse.

Der Abschluss der Jagd dann gegen 14.00 mit dem Fangen des Fuchsschwanzes. Um die Sturzgefahr zu begrenzen und die Chancen etwas auszugleichen, wurden die Klein- und Großpferde getrennt losgeschickt. Aufgespießt auf einem Stock der Fuchsschwanz auf freiem Feld, etwa 300m Galoppstrecke und man konnte den Sieg erringen. In unserem Feld rieß einer ab und ließ fallen um sich den Sieg unter den Nagel zu reißen musste man nun also schnell sein Pferd verlassen und ihn aufheben. Der abgerissene Fuchsschwanz landete direkt neben mir, leider hatte ich zu große Sorge von den Nachkommenden überrannt zu werden und habe mir die Zeit genommen zu wenden um abzuspringen, jemand anderes war mutiger.


Der Fotograf bastelte alle 30 Pferde umständlich und langwierig auf wenige Quadratmeter um dann zu verkünden, dass alles gar nicht so wichtig sei, sondern nur Kulisse für den Sieger.
Na mal sehn wie die Kulisse in der Zeitung morgen aussieht.

Das Jagdgericht war Anlass für alle sich in der Reithalle bei Kaffee und Kuchen einzufinden. Jeder wurde bedacht ob Kutschenpassagier, Kutscher oder Reiter. In Geld und einer Aufgabe zur Belustigung aller konnte man sich frei kaufen.

Das Verladen von Nikita war ein Kunststück- es gelang, aber sicherlich sind die Lengefelder nun die Tierquäler Nummer 1, wir haben sie auf den Hänger geprügelt. Nicht mal auf den wo Malwin stand- der auch da wieder anständig hinaufkraxelte, letztendlich beliebte es ihr lieber in den Viehtransporter von Bekannten einzusteigen. Na besser als nichts, heimreiten wollte ich nicht unbedingt.


Schön wars- nächstes Jahr wieder, vielleicht.

Die Einweihung des neuen Sattels, ein Traum von Sattel übrigens, vervollständigte den Tag.


das sind die Helden,
sprich meine Freundin(Bild mit Kappe) und ich mit den Vierbeinern

Mittwoch, September 19, 2007

Weihnachten...

..ist- zumindest wenn man Plus und andere Filialen großer Handelsketten betritt.
Alle Jahre wieder reißt mich das aus meiner Hoffnung auf Sommer- zumal dieses Jahr ja keiner wahr. Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr trotz dass das Verhältnis gefüllter zu ungefüllten Lebkuchenherzen in abgepackten Tüten zu meinem Ungunsten ausfällt, derartiges rechtzeitig zu kaufen. Rechtzeitig bedeuetet bald, nicht etwa erst im Advent, der eigentlichen Vorweihnachtszeit oder gar knapp davor. Knapp davor geht gar nicht, denn da müsste ich dann mit einem Osterhase vorlieb nehmen, vermutlich. Und der ersetzt nur mäßg ungefüllte Lebkuchenherzen.

Wie wahr

Folgendes wurde mir neulich zitiert und weil das so vortrefflich und wie auf mich zugeschnitten scheint, hab ich es mir gemerkt:

Wenn ich gestren abend so müde wie heut früh gewesen wäre, dann wäre ich jetzt so munter wie gestern abend.

Trotz dieses Wissens stellt sich der Lerneffekt bei mir allerdings nur sehr schleppend ein.

Dienstag, September 11, 2007

Puppen













Meine Tochter wird demnächst ein Jahr alt und sie bekommt zum Geburtstag einen Puppenwagen und eine Puppe. Ein Kind für das Kind sozusagen.
Es ist eine riesige Auswahl an Puppen käuflich erhältlich. Allerdings ist ein Großteil der handelsüblichen Puppen mit allerlei unnützem Schnickschnack ausgestattet. Das Gerät soll nicht krächzend Mama sagen oder unapettitlichen Kunstbrei essen können. Ist das schon ausgeschlossen, schaut das Objekt der Begierde mit Sicherheit hässlich aus oder wurde aus Vollplastik gefertigt und ist völlig unbeweglich. Trifft beides nicht zu, so handelt sich um eine unerschwingliche Puppe. Letztere haben wir am Wochenende im Puppenmuseum in Pobershau bestaunt. Über 2000 Puppen sind dort zu sehen.

















Das Töchterchen bittet seine Mama mit ihr doch zum Angeln zu gehen.
Auf
Nachfrage der Mutter warum in aller Welt sie angeln wolle, antwortet die
Kleine:
"Papa hat zu Onkel Dieter gesagt er habe sich neulich eine ganz
tolle Puppe
geangelt. "

Die Mutter fordert die Tochter auf ihr vom
Spielen völlig
verdreckte Puppe zu waschen. "Nein Mama! Die soll es besser
haben als ich!"

Samstag, September 08, 2007

Talsperre und lecker Pilze





Ich bin ja bekanntermaßen Reiter aus Leidenschaft, außerdem liebe ich Wasser. Ein Ausritt um die Talsperre ist also ganz nach meinem Geschmack. Sich brechendes Licht und glitzerndes, klares Blau, das mag ich.
Eine weitere Sache die ich mag sind Waldpilze. Neulich sprangen sie uns förmlich an, die Maronen, und ich konnte zum ersten mal dieses Jahr lecker Pilzpfanne genießen.

Ich war zum Probearbeiten und weiß eins mit Sicherheit, sollte ich demnächst Lohn erhalten, so erfüll ich mir endlich den Wunsch nach einem vernünftigen Fotoapparat, als Kind wollte ich eine Spiegelreflex, mal sehn... Auf dem Pferd ist so ein Fotohandy ja sehr praktisch aber fotografieren kann mans eigentlich nicht wirklich nennen.




Noch was trauriges, ich habs auch nicht fotografiert, Todgeweihte knipst man nicht- eine kleine Maus haben wir ausgegraben beim Erde verteilen, sie war ganz hilflos und ist dann entweder gestorben durch Erfrieren und dann zerfetzt wurden durch irgendein Tier vor ihm in der Nahrungskette oder aber gleich letzteres. Eklig und irgendwie tut mir sowas immer sehr leid.

Sonntag, August 19, 2007


Blick aus dem Fenster