Samstag, Mai 15, 2010

Schnipsel

Gestern beim Arzt war viel Zeit zum Lesen ehe ich endlich an der Reihe war.

Da habe ich in einer Zeitung einen Bericht darüber:

http://www.barfuss-lauf.de

gefunden.

Davon hatte ich noch nichts gehört, obwohl es keine 10km von hier entfernt statt finden wird.

Freitag, Mai 14, 2010

Bruxismus

Nix Ohren- Zähne!
Verdacht auf Bruxismus (Zähneknirschen) und damit ab zum Zahnarzt, der mich vermutlich dann an den Kieferorthopäde weiterreicht.
Ich hab mein Kiefergelenk irgendwie lädiert. Durch Knirschen oder falsches Belasten.
Ich mach den Mund nämlich auch falsch zu.
Vermutlich fällt auch alles zusammen. Knirschen und sowieso schon falsches "Benutzen" des Gelenks.
Das strahlt dann und darum Ohren - und Kopfschmerzen.
Ich hab bei Stress auch vermehrt diese Ohrenschmerzen- passt schon alles, irgendwie.
Gegen meine Anspannung- und die ist momentan sehr stark, hilft aber eh kein Zahnarzt, da muss ich was tun.
Aber was anderes angeht was reinspielt- lass ich das mal abklären.

Donnerstag, Mai 13, 2010

Jasper

Ich habe eben was entdeckt- das ist toll.
Jasper- letztes Jahr gabs von ihm auf Youtube Lieder.
Und nun gibts schon 2 komplette CDs. 2009 erschien "Neidlos" und jetzt kürzlich "Ohrenpost".
Muss ich haben. Neidlos hab ich schon bestellt eben.
Ein Liedermacher, 23 Jahre jung, mit Gitarre, deutschen Texten und einfach klasse. Zumindest für mich.

Heut war übrigens langer Ausritt angesagt, ich schätze es waren fast 20 Kilometer. 2,5h waren wir unterwegs.
Dazwischen 2 lange Galloppstrecken, müsste hinkommen. 
Zu acht waren wir. Ein großes DANKE an meinen lieben Mann. Er hatte schon am 1. Mai die Kinder gehütet- zwecks wanderreiten.

Die Ohren haben mich die ganze Woche sehr gequält- teils gings nur mit Medi. Morgen klär ich das ja hoffentlich auf. Mal sehn.

Montag, Mai 10, 2010

neue Woche

Es ist kein schönes Wetter, gar nicht. Nass und zu kalt und überhaupt.
So mag ich Wochenstarts gar nicht- fürs Wetter kann aber keiner, also lohnt sich ärgern wenig.

Meinen Vorsatz habe ich umgesetzt, Freitag Vormittag gehts zum HNO. Da ist mein Mann auch daheim und kann die Kinder hüten, die KiTa hat da Brückentag und unsere Klempnerei auch, so dass er daheim ist.
Für Freitag Nachmittag überlege ich schon die ganze Zeit, was wir da schönes als Familie machen könnten.

Heute gehts erstmal auf Arbeit, ich habe schon googlemaps bemüht, ein Mädchen zieht aus und ich bringe sie in ihre neue Einrichtung. Ich bin jetzt schon so müde, kann mir gar nicht vorstellen heut abend 22.00 noch heim zu fahren. Im Dunkeln fahren wird sowieso keins meiner Hobbies werden. Das ist der einzige Vorteil, wenn man auf Arbeit schläft, am nächsten Morgen ist es wieder hell zur Heimfahrt. Damit erschöpfen sich die Vorteile aber auch schon- zumindest für mich.

Morgen geht Sarah (unser Shetlandpony) zum Hengst. Alle Warterei war vergebens, sie muss das Fohlen nach dem Bluttest letzten Sommer noch verloren haben. Laut TA gibt es Spätaborte im 4.-6. Monat. Die merkt man auch nicht unbedingt. War ja auch noch Weidezeit.
Sie hatte Streptokokken- vielleicht auch schon länger und vielleicht war das sogar Ursache für den Verlust.
Wie sowas kommt, der TA meinte, das ist einfach Pech.
Nun hoffe ich sie lässt sich morgen problemlos verladen, ist mit den Kindern immer auch problematisch Sachen zu planen, wo man kein genaues Zeitfenster hat. Mitnehmen könnten wir maximal eins, weil im Transporter vorn außer mir nur eins noch auf den Beifahrer passt. Unsere Familienkutsche ist für die Hängergeschichten nicht geeignet. Mit zwei Autos fahren würde zwar gehen, aber dann hüpfen sie dort im Weg herum, alle mitnehmen ist fürs Hinbringen nicht so optimal, beim Abholen dann wärs egal.So braucht man dann immer Babysitter. Und Babysitter für Mamas nutzlose Spielereien, das ist immer etwas verzwickt.
So ist nun geplant morgen 13.30 Uhr zu fahren, der Große kommt erst 15.30 aus der Sternwarte mit seiner Kindergartengruppe. Der Kleine geht zur Oma. Problem gelöst. Nun darf halt nur nichts dazwischenkommen.
Der Hengsthalter wills einrichten, konnte aber nichts versprechen.
Ich mache mir schon wieder Gedanken- viel zuviele und viel unwichtige, es ist ein Hobby und nicht überlebenswichtig. Das ärgert mich. Frau Oberplaner muss sich mal entspannen.

Samstag, Mai 08, 2010

Keine Fische?

Im Schaumbad sind keine Fische und im Shampoo auch nicht. Ich weiß nicht warum, aber unsere Tochter war felsenfest überzeugt, dass da drin welche sind. Dieses fragende Gesicht, wenn sie merkt, dass etwas anders ist als sie es sich vorgestellt hat- so süß. Hoffentlich behält sie das noch eine Weile.
Was total schön ist- ihr Wortschatz wird immer mehr. Es schwebt ein bisschen über uns, dass wir vielleicht nicht ohne Logopädie auskommen. Jetzt spricht sie aber sehr viel und auch Sachen, da staunt man einfach nur. Die Aussprache hapert noch. Aber man kann momentan zugucken, wie das wird.
Meine Schwester ist Logopädin, das beruhigt mich immer ein bisschen. Weil sie mich beruhigt.
Der Große hat sehr früh sehr gut gesprochen, daher ist das jetzt ungewohnt. Sie wird in 4 Monaten 4 Jahre. Das ist auch die "deadline" für manche Laute die jetzt noch klemmen. bl, pfl, sch, sp geht nicht. Und sie vertauscht und ersetzt manche Buchstaben. Man muss sich erst "reinhören" um zu kapieren was genau sie für Regeln in ihrem Sortiment hat.  Manches hat sogar noch länger Zeit, das wusste ich erst nicht so richtig. Zu spät anfangen, verschließen sich ja die Lernfenster und es wird schwerer, zu früh bring es aber auch nichts.
Beschäftigt mich aber trotzdem manchmal. In ihrer Kindergartengruppe ist sie fast die Älteste, da sie ja auch beim Einschulen mal fast 7 ist, da fällt sie also nicht auf, viele werden jetzt erst 3. Sind mehr "junge" als alte Kinder in der Gruppe. Sollte wohl gleich so sein, dass sie mehr Zeit bekommt als ihr Bruder. Der wird erst im Juni sechs Jahre, ist in seiner Klasse dann der Zweitjüngste.

Der Kleine lallt jetzt Mamam- riesige Freude! Er wird bald 9 Monate. Damit hatte ich noch nicht gerechnet. Er ist motorisch langsam. Da freut mich das sehr.
Ich geh mit ihm auch in keine Krabbelgruppe- ich ertrag diese Vergleicherei nicht.
Zum Babyschwimmen einmal die Woche treffen wir andere und ansonsten haben wir genug Freunde mit Babies und kleinen Kindern, ich muss mich jetzt nicht mit Müttern die nur ein Kind haben und alles besser wissen, messen. Klingt jetzt eingebildet, aber hier lass ich meinen Gedanken eben auch freien Lauf. Verrückterweise haben sowohl meine Schwester als auch meine Schwägerin gerad Babies. Wir sind also umgeben von ähnlich alten Kindern.

Ich habe aber einen super Orthopäden mit dem Kleinen. Er hatte uns 4 Wochen mehr zugestanden zum Entwickeln. (Kopf heben und halten in Bauchlage, hochstemmen und dann auch das seitliche Drehen) Sein Kopf kam 4 Wochen später wie gewünscht mit und gedreht hat er sich dann auch mit einem reichlichen halben Jahr. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er den Kleinen ganzheitlich betrachtet hat. Er war mit 3 Monaten sehr groß und kräftig, er hats einfach nicht geschafft seinen schweren Kopf so zu halten wie seine älteren Geschwister in dem Alter, die waren zierlicher.
Aus dem Geburtsvorbereitungskurs sind welche zur Physiotherapie gegangen, deren Kinder waren weiter als meins. Drehen üben mit nicht mal 4 Monaten zum Beispiel. Da fehlten mir die Worte. Und da frag ich mich auch, ob die Kinderärzte wissen was sie tun. Das war dann auch der ausschlaggebende Grund, die Treffs nicht mehr zu besuchen. Ich konnt es nicht erhören, was da alles veranstaltet wird. Jedes Kind ist nun mal anders und ich habe auch keine Lust mich von Menschen maßregeln zu lassen, die ihre 5 Monate alten Kinder sitzend vor sich aufbauen. Rundgebogen oder wie die Klappmesser.  Früher habe ich dazu was gesagt, aber ich habe gelernt, dass sowas nicht unbedingt erwünscht ist. Valentin liegt im Wagen, er darf sitzen, wenn ers von selber kann. Er übt auch schon fleissig in Bauchlage und zieht Beinchen unter den Bauch. Bei den ersten beiden war ich zu Krabbelgruppen, da tat mir das auch gut. Diesmal fehlt mir dazu der Nerv.

Lädiert

Ich muss auf alle Fälle nächste Woche mal zum Arzt. Bin mir nur noch nicht im klaren zu welchem.
Wahrscheinlich HNO.
Ich habe in letzter Zeit gehäuft Kopfschmerzen, teilweise richtig stechend. Wenn ich aufstehe zB., fährts mir richtig rein.

Was aber viel nerviger noch ist- ich habe dazu Ohrenschmerzen. Den ganzen Winter durch, mal mehr mal weniger, mal gar nicht. Aber immer wieder sind sie mit da.

Und neuerdings wird mir manchmal mit schlecht.
Ich habe erst gedacht, vielleicht züchte ich mir Migräne.
Aber die Ohrenschmerzen machen mich etwas verwirrt.
Heute ist es wieder sehr schlimm- und da ich dazu neige, Sachen aufzuschieben sobald es wieder mal besser geht- lege ich heute fest, dass ich Montag früh einen Arzttermin ausmachen werde Nächste Woche ist etwas vertrakt - Montag Arbeiten und Donnerstag Himmelfahrt, Mittwoch Babyschwimmen. Aber es nützt ja nun nichts Woche um Woche festzustellen, dass ich keine Zeit habe. Ich nehm sie mir nämlich einfach nicht.
Ich will auch seit Wochen zum Friseur. Hab aber noch nicht mal angerufen. Und weglaufen tut das ja nun wirklich nicht. Aber die Oherngeschichte, die muss ich jetzt mal klären- das verspreche ich mir jetzt hier selber.

Mein einer kleiner Zeh ist lila. Erst dachte ich angebrochen, es ist ein Pferd drauf getrampelt, ich hatte links und rechts eins geführt- Gummistiefel sind wirklich nicht geeignet, ich werde es aber nie lernen.Nun ist er aber nach 3 Tagen schon kaum noch dick und vernünftig laufen geht auch wieder- das ist also nochmal glimpflich ausgegangen. Zum Arzt kam nicht in Frage, die hätten da auch nicht viel gemacht außer an die Nebenzehe rankleben oder sowas. Damit kann man leben, mit den Ohren nicht.

Dann bin Mittwoch auf der Treppe ausgerutscht- hochzu- und habe mich abstützen wollen, hatte nur eine Hand frei (wieso lässt man da nicht alles fallen?) Bin jedenfalls weggeschnappt und links hab ich mir dadurch den  kleinen Finger verknickt, weil draufgeknallt, anstatt auf die komplette Hand. Das tut heute noch weh.

Mir wird oft gesagt "kein Stress", "immer mit der Ruhe"- ich glaube die haben alle Recht ;-)

Mittwoch, Mai 05, 2010

Watte im Kopf

Manchmal ist mir einfach alles zuviel. Da könnte ich richtiggehend durchdrehen.
Dabei habe ich doch eigentlich keinen Grund zum Jammern.

Jeden Tag freue ich mich über den Kleinsten. Er ist ein richtiges Wunder für mich.
Die ersten zwei habe ich einfach so hingenommen, sie sind mir zugeflogen.
Wer mich an der Straße laufen sieht, mit Kinderwagen und zwei Kindern die sich dran festhalten- oder manchmal auch vorneweg rennend und ich dann hinterherbrüllend, der wird sich sicher, wenn auch nicht lang, irgendeinen kurzen Gedanken machen. Ich habe auch ständig Angst in eine Schublade gesteckt zu werden.
Relativ jung und 3 Kinder nacheinander- und meistens seh ich etwas lädiert aus. Weil ich froh bin, wenn alle angezogen sind und es losgehen kann. Unterwegs guck ich dann erst an mir runter.


Der Kleine ist wirklich ein Geschenk. Ich musste mit dem Kopf durch die Wand und es ging gottseidank gut aus.
Keine 3 Monate bevor ich mit ihm schwanger wurde habe ich einen Eileiter eingebüßt. Der ist nachts geplatzt und das war die Nacht der Nächte meines bisherigen Lebens. Ich habe jetzt eine Ahnung was Todesangst sein könnte. Wir haben damals keinen Krankenwagen gerufen- ich hatte so Angst, wollte aber trotzdem, dass mein Mann mich ins Krankenhaus fährt. Er musste mich anziehen und tragen. Ich konnte mich faktisch nicht bewegen. Alles ein einziger Krampf.
Ich wusste ja, dass was nicht stimmt und hatte auch schon selber den Verdacht auf Eileiterschwangerschaft.
5 Tage vorher wollte ich das geklärt haben. Das war ein Donnerstag. Meine Ärztin zur Weiterbildung. Ich hatte dann auch 15.00 Dienstbeginn bis zum nächsten Morgen 8.30 Uhr. Bin früh dann etwas eher auf Arbeit weg und zur Vertretungsärztin. Dort ewig gewartet. Schwangerschaftsttest war negativ. Zu Hause hatte ich aber positiv getestet. Im Ultraschall nichts zu sehen. Ich habe dann gedrängelt- ich kenne meinen Körper und ich hatte ja schon 2 Kinder und zusätzlich noch eine Fehlgeburt, wiederum erst 2 Monate davor.
Ich war nahtlos wieder schwanger geworden. Hatte aber gedacht, ich hätte es sofort verloren, da  meine Regelblutung nur wenige Tage verzögert einsetzte- getestet hatte ich da gerade schon 2 Tage davor.
Ich sollte Recht haben, der Bluttest ergab einen erhöhten Schwangerschaftswert. Das erfuhr ich montags kurz vor der Mittagspause meiner Ärztin.
Ich hatte Spätdienst und nahm mir vor am nächsten Morgen das abzuklären.
Ich weiß nicht mehr was mich geritten hat, da auf Arbeit zu gehen statt zum Arzt.
Vielleicht auch die Angst, dass man mich nicht ernst nimmt. Und ich war auch sehr verunsichert, da dies in dem Sommer die zweite komische Frühschwangerschaft war.
Nachts wars dann alles zu spät. Vor der OP habe ich den Arzt noch angefleht vorsichtig zu sein, ich wollte unbedingt noch ein Baby. Ich habe geweint und das Blut lief aus mir raus. Das war einfach nur schrecklich. Gemerkt habe ich das nicht mehr, die Schmerzmittel taten ihre Wirkung und dann die Narkose.

Ich bin dann auf Anhieb, noch bevor ich das eigentlich durfte, mit unserem Kleinsten schwanger geworden.
Die Narben der OP taten mir weh und Ärger vom Arzt gabs auch. Ich musste aber wissen ob ich noch ein Kind kriegen kann- ich war irgendwie ganz komisch im Kopf. Erst wollte ich gar kein drittes Kind, zumindest nicht zu der Zeit. Dann als der Sommer so verlief, da hat mich Panik ergriffen, was wäre wenn...
Natürlich kann man mit einem Eileiter schwanger werden, die Chance besteht eben nur nicht mehr jeden Monat. Trotzdem kam ich mir so ein bisschen bestohlen vor nach der OP.

Die Schwangerschaft war die schlimmste der drei und die Geburt dann auch.
Ich dachte immer...Kopf geboren, Kind geboren.
Ich wurde belehrt. Die Schultern können auch kniffelig sein.
Er steckte damit der fest der kleine Kerl und ich hatte keine Kraft mehr. Irgendwie war er dann da. Ihn durfte ich dann nicht gleich haben, er hat nicht geatmet.
Erlösend - als mein Mann nach 5 Minuten mit zu ihm durfte. Nach einer Stunde konnte ich ihn nehmen. War ganz anders alles als bei den anderen beiden. Und als ich ihn dann endlich hattem war ich so schwach, ich konnte ihn fast nicht halten-obwohl ich so sehr wollte.

Warum ich das heute schreibe- weil ich sehr oft daran denke und ich das für mich, wenn auch unsortiert, aufschreiben wollte.

Bis kurz vor der Entbindung war ich immer mal, erst kürzer abständig, dann länger bei einem Psychologen. Fast 2 Jahre lang.
Mir gehts manchmal jetzt irgendwie nicht gut, ich überlege fast ob ich einen Termin mache. Dann wieder, denke ich, nein eigentlich gehts dir doch gut- so ein Unsinn. Die Frau Sozialpädagoge will sich da auch oft nicht die Blöße geben. Ich denk zu sehr darüber nach was andere denken, anstatt einfach zu leben.