Freitag, April 18, 2008

Stammzellenforschung

Das neue Gesetz zur Stammzellenforschung wurde verabschiedet, man kann nun an ausländischen (sind ausländische Embryos weniger Mensch als deutsche?), die vor 2007 eingefroren wurden, umherpfuschen. Davor war die Grenze bei 2002.

Ich finde es schrecklich, dass man überhaupt über Terminsetzungen sprechen muss! Finde es schlimm, dass es überhaupt eingefrorene Menschenkinder gibt, zu Hauf sogar.
Ich kann als Zusammenfassung meiner Gedanken zu dem Thema ein berühmtes Zitat anbringen:

Der Mensch entwickelt sich als Mensch und nicht etwa zum
Menschen.

Blechschmidt


(Dr. med. Erich Blechschmidt, Professor für Anatomie, 1942-1973 Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Göttingen, hat wie kein anderer die frühen vorgeburtlichen Stadien des Menschen untersucht. Er hat die nach ihm benannte `Humanembryologische Dokumentationssammlung´ in Göttingen aufgebaut und mit ihr die Humanembryologie morphologisch begründet. Diese Sammlung ist die einzige dieser Art und wegen ihrer komplizierten Herstellungstechnik nicht reproduzierbar. Neben etwa 200 Facharbeiten in wissenschaftlichen Zeitschriften hat er in einem Dutzend Bücher die vorgeburtlichen Entwicklungsstadien des Menschen aufgezeigt)

Und ich kann noch einen Denkanstoss liefern.
Man nehme sich zwei Paare. Das eine hat einen sehnlichen Kinderwunsch, die Frau wird dann endlich schwanger- für dieses Paar ist ein per Stammzellenforschung zum Zellhaufen degradierter Embryo mit Sicherheit ein Kind. Ihr Kind, sie haben ja schließlich lange darauf gewartet, dass die Schwangerschaft eintritt.
Das zweite Paar hat schon zig Kinder oder will gar kein Kind (vielleicht auch nicht jetzt, weil falscher Zeitpunkt)und möchte abtreiben, da ist das kleine Menschenkind, ein Embryo noch- aber genau im selben Stadium der Entwicklung wie von Paar 1, dann wieder ein Zellhaufen. Den kann man wegtun- man wollte das Kind ja nicht.

Das ist doch ein Wahnsinn, wie man Dinge verschieden betrachten kann- ein und dasselbe Ding.

Donnerstag, April 03, 2008

Da wo man Spraydosen und Lack unter Verschluss hält

Es sieht aus wie Urlaub. Schloss Pfaffroda ist jedoch meine Arbeitstelle. Das Drogenprojekt "Schlossbrücke", ein betreutes Wohnen für Jugendliche vor und nach der Langzeittherapie. Das Bild mit dem Bett und das Bad zeigen meine Kemenade, meine Schlafstatt zu Nachbereitschafts- diensten.

Es gibt jeden Tag ein Dienst von 15.00 Uhr bis zum nächsten Tag 8.30 Uhr, ein weiterer Dienst läuft in der Zeit 15.00-22.00, bzw bis 20.00 Uhr. 7.14Uhr- 15.15Uhr sind ein oder zwei Arbeitstrainer vor Ort, montags eine Lehrerin. Dienstags findet sich die Psychologin ein. Am Wochenende haben wir Sozialarbeiter das Vergnügen von 10.00Uhr bis 10.30 Uhr.

Voll belegt bietet die Einrichtung 8 Plätze plus zwei Notplätze, verteilt auf 9 Zimmer, im Normalfall wohnt also jeder Jugendliche allein. Zwei Jungs und ein Mädchenbad, Küche und Aufenthaltsraum, Computerraum und Fitnessraum werden gemeinschaftlich genutzt.













R: hast du ein kaputten Kopfhörer?


L: Ja, brauchst du ein Stecker?


R: Ja.

So ein Bruchteil einer Unterhaltung am Kaffeetisch, Unmengen Kaffee werden in der Einrichtung vernichtet. Eine halbe Kanne allein zum Kaffee trinken nachmittags pro Kopf ist durchaus drin. 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr ist die Küche dafür geöffnet, danach gibt es keinen Kaffee mehr, aus eben genanntem Grund. Suchtverlagerung lautet das Stichwort, exzessives Computerspielen, Essen, Nikotion , Energydrinks und Kaffee sind beliebte Mittel die fehlenden illegalen Drogen oder Alkohol auszugleichen.

Abendbrot gibt es 18.30 Uhr, ins Bett gegangen wird 23.00 Uhr(am Wochenende 1.00 Uhr ), mein Dienst endet 24.00 Uhr(bzw 1.00 am WE) und beginnt 5.00 Uhr wieder(am WE 8.00)- wenn ich im Schloss schlafe. Die ersten Jugendlichen verlassen 6.00 Uhr die Einrichtung zur Schule oder Ausbildung. Jugendliche die Arbeitstrainig absolvieren müssen 6.30 Uhr aufstehen und 7.00 am Frühstückstisch sitzen. Wer die Zeiten nicht einhält, erhält Punktabzug. Der Tag ist straff durchstrukturiert und durch ein Punktesystem bewertet. Je nach Punktestand erhält man eine bestimme Phase, je nach Phase dann die Zugeständnisse, wie Ausgang, Handy oder Geld "am Mann", Heimfahrten usw.

Drogentests und Alkoholtests ohne Ankündigung gehören zur Tagesordnung.

Im Zimmer von R., er ist vor einer Woche von 6-monatiger Langzeittherapie zurück gekehrt, staunte ich. Schon auf der Heimfahrt war ich sehr bewegt, ich habe den 17jährigen abgeholt. Vor der Therapie war er bereits 5 Monate im Schloss. In seinem Zimmer sind zwei Plattenspieler, im Regal stehen neben den Lps von den Doors, Dritte, Wahl, Rio Reiser, Ton Steine Scherben uvm Bücher. So u.a. Tolkiens "Herr der Ringe", vereint mit "Harry Potter", "Der Alchimist"und Jack Lodons "König Alkohol" (London hat sich mit 40 Jahren das Leben genommen, er war dem Alkohol, dessen Geschmack er verabscheute, verfallen). An der Wand sind Papiere mit Kreidezeichnungen und Graffitis angepinnt. Neben einem alten Mischpult steht eine Gitarre. Ein bemerkenswerter Mensch. Er litt schon vor dem Drogenkonsum unter Psychosen, nimmt auch jetzt Psychopharmaka- kein Tag wöllte ich mit ihm tauschen.

Fast alle "unsere" Jugendlichen haben Doppeldiagnosen. Sie haben entweder durch den Drogenkonsum psychische Probleme bekommen, die uU lebenslanger Begleiter bleiben werden, oder hatten sie schon zuvor und Drogen waren ein Mittel zur Selbsthilfe.

Die Medikamente werden sicher aufbewahrt und zu festgelegter Zeit ausgegeben und unter Aufsicht eingenommen. Mit Psychopharmaka lässt sich gut dealen.

"Das sind keine normalen Jugendlichen, das sind Kriminelle"

Ein viel gehörter Satz zu Beginn der Arbeit da und auch jetzt gelegentlich als Erinnerung. Sie haben Psychosen, oder waren gar schon im Gefängnis, mehrere Monate in der Psychiatrie, oder lange Zeit im Kinderheim, wurden adoptiert, reißen sich die Haare aus oder ritzen sich oder oder oder...meist stehen verzwickte Biographien dahinter. Die herkunft zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten.

So mancher hatte die Wahl "geschlossne oder Pfaffroda" "Knast oder Pfaffroda". Wir sind einfach oft das geringere Übel..das spürt man dementsprechend im Alltag. Wer nicht wirklich freiwillig da ist muss erst motiviert werden. Und auch wirklich Freiwillige haben es schwer und machen es sich schwer.

Sie sind wirklich nicht "normal"- was ist normal? Ich mag sie trotzdem .

"Kann ich eigentlich mein Auto ruhigen Gewissens stehen lassen unten?" "Klar! im
eignen Nest klaut man nicht"

"Muss ich Angst haben dass du mir eine drüber haust?" "Ich schlage keine Frauen"
(nachdem ein Jugendlicher den Briefkasten mit der bloßen Hand zertrümmert hat,
dem vorraus ging seine Punkteauswertung)

Donnerstag abend ist Gruppenstunde, 20 Uhr. Alle 4 Wochen werden die Punkte ausgewertet. Jeder erhält ein persönliches Ziel und die Gruppe als ganzes ebenso ein Ziel. Das alles fließt neben Pünktlichkeit, Ämtererledigung (z.B. Küchendienst) in die Auswertung mit ein.

Beim ersten Abendbrot in Pfaffroda glaubte ich unter Kannibalen zu sein...schnell und viel- wie das Lebensmuster in der Sucht. Immer auf der Hut ja nicht zu kurz zu kommen. Schneller sein als die anderen, rücksichtslos.

Vorwürfe kommen öfters als Dankeschöns, dafür ist ein Danke jedes Mal Antreib da zu bleiben.

Jedes Einlenken nach aggressivem Verhalten, und wenn es auch nur durch die Körperhaltung ist und die Worte fehlen, ist ein Erfolgserlebnis.

Ein gedeckter Frühstückstisch am Wochenende wenn mans nicht erwartet, ohne Aufforderung eine Tasse Tee bekommen- das sind Punkte die mein Herz tatsächlich ein klein Sprung machen lassen.

Gestern abend lag einer der "Jungs" auf dem Sofa und klagte über Bauchschmerzen- da hat man dann ein Kind vor sich, kein Handtaschendieb der den nächsten Schuss ergaunern muss.

Der größere Teil der Jugendlichen sind stets Jungs, zur Zeit leben 5 Jungs im Alter von 17-22 in der Einrichtung und ein Mädchen von 15 Jharen, ein weiterer junger Mann wird nachbetreut im eignen Wohnraum und ein weiteres Mädchen wird seit 3 Wochen polizeilich gesucht- sie ist ausgerissen.

Mir gefällt mein Job- wenn ich mich auch mehr mit der Thematik Hepatitis jeden Typs und anderen mir befremdlichen Dingen auseinandersetzen musste als mir lieb ist. Ich mag Auto fahren nicht, aber ich habe mich inzwischen sogar an unsere VW- Kleinbusse gewöhnt.


Abendbrotzeit und danach ist Freizeit.

Kurzer Überblick über Phasen und damit verbundene Zugeständnisse(Auszug):

(vor der Therapie ist maximal Phase 2 möglich)

Probephase (ersten 4 Wochen):

kein Zimmerschlüssel, Kontakt nur zur Familie, keine Beurlaubung, Ausgang nur mit Betreuer

Phase 1:

Zimmerschlüssel, Ausgang 1 Stunde mit Jugendlichem der Phase 3/4 möglich

erweitertes Besuchsrecht

Phase2:

Ausgang allein 1h möglich, länger nach Ermessen mit Jugendlichem der Phase 3/4(max bis 21.30Uhr)

1 Wochenendbeurlaubung im Monat, 5 Euro dürfen "am Mann" getragen werden

Phase3:

Taschengeld wird voll ausgehändigt

Ausgang laut Ausgangszeiten möglich (dh WE bis 3.00Uhr bei Völljährigen)

2 Wochenendbeurlaubungen/Monat

Phase4:

siehe Phase 3

3 Wochenendbeurlaubungen/Monat

Mittwoch, April 02, 2008

Hoppe Reiter

Aurelia mit der alten Bella,
zur Zeit wirft sie das Winterfell ab,
dann wird aus dem Bär ein Pony.

Das Ziegenmädchen

Dresdner Zoo- neulich sonntags, Ausflug mit zwei Freunden.

Aurelia- das Ziegenmädchen, der Streichelzoo war ihr Metier.

Und das meins- zumindest war er lustig...der Orang- Utan.

Sonntag, März 30, 2008

Kabarett

Ich bin noch ganz müde...man hat mir ja auch eine volle Stunde gestohlen...2.30 Uhr gabs letzte Nacht einfach nicht.
Mein Bauch ist auch irgendwie noch voll...zuviel Eis und heiße Schokolade. Angenehm diese rauchfreien Bars...
Und ich möchte ehe ichs vergesse einen Satz aus der gestrigen Vorstellung anbringen:


"Wir haben doch keine Beziehung! Wir sind
verheiratet!"




Dienstag, März 18, 2008

Sucht

Ich wollte schon lange etwas schreiben- was sinnvolles, etwas was interessiert. Oder zumindest etwas, woran ich Freude habe.Auch heute- nun tun mir aber meine Lippen so weh- ich schätze ich habe mal wieder zu lange viel zu wenig getrunken. Sie springen auf und ich knaubel mit den Zähnen die Haut ab, selbst das geht nicht mehr wie früher. Die neuen Kronen eignen sich dazu nicht.

Ich muss aufhören mit spielen.

Der Gedanke durchstreift mein Gehirn.Neulich als ich in der Badewanne lag, mit einem Buch und einem HamburgerRoyal Ts vom MacDrive- da erschien mir alles wunderbar und einfach. Das sind so Glücksmomente wo ich dieses verfluchte WoW Abo einfach bamelden könnte. Aber Gefahr..ist es nicht durchdacht endet es wie letztes Mal. Und man macht sich dann ja auch lächerlich.Ich könnte richtig viel schlafen und ddavor lesen. Je mehr der Wunsch danach wächst, umso mehr will ichs auch schaffen.Wenn ich auf Arbeit gehe und gereizte Jugendliche mit Suchtdruck aushalten muss, dann weiß ich- ich bin genau so. Besser strukturiert, das ist mein Glück- aber ansonsten, es nimmt sich vom Grundprinzip her nichts. Die Substanz ist anders- aber der Mechanismus ähnelt.Ich bin darüber unglücklich- warum machen Menschen Sachen die ihnen schaden?Weil sie einen Gewinn davon haben, kurzfristig, immer wieder, zwar mit immer höherem Aufwand...aber trotzdem einen Gewinn.Indem man seine Süchte bekämpft muss man bereit sein die Wurzel des Übels mitaufzudecken und dann auch auszuhalten. Aufhören davonzulaufen- sich dem Selbst stellen,und wenn mans schon längst begonnen hätte wäre man schon viel weiter...und das frustriert ...Nur weil man in etwas viel gesteckt hat noch mehr hinein stecken...es ist widersinnig.

Nun gut es ist nichts interessantes geworden, aber die Gedanken aus meinem Kopf sind herausgepurzelt...immerhin.

Montag, Dezember 31, 2007

Wir waren gestern zum Essen spielen- Ihr Antrag wird abgelehnt













vorher - nachher

Es weihnachtete sehr und man wollte den neuerhaltenen Reichtum schnell wieder los werden.
Wo tut man das? Ikea ist eine gute Adresse. Diverse Spielzeugläden ebenso.
Wunderschöne Holzstühle, einer für uns ein kleines Vermögen, mit Sitzkissen wurden erstanden- Ingolf Antikbeize, für den Auskenner. Nicht so dunkel wie es klingt, nein angenehme Farbe und dank waschbaren Sitzkissen pflegeleicht. Mit zwei Tüten leckerer, rustikaler Chips, diversem Kleinkarm an dem ich nicht vorbeilaufen konnte, den Stühlen und zwei Kindern die man leider nicht abgeben konnte, weil die Kinderaufbewahrung überfüllt war, verließ man die Lokalität wieder.
Ein Sportwagen- in schrecklichem Neudeutsch Buggy genannt- für das Töchterlein, der Kinderwagen hat vor Weihnachten vollends den Geist aufgegeben wurde im Spielemax erstanden und nachdem der Laden verlassen werden konnte ohne größeres Geschrei und Verlust keines Kindes wollte man sich vom Restgeld noch den Bauch voll schlagen.
Diese allbekannte Fastfoodkette hat ihre Lager gegenüber von Ikea aufgeschlagen, so ging es also dahin.
Es gibt so "Familienzimmer"- Machart wie die zukünftigen Raucherterarien, schätz ich mal. Verglast und schön abgeschlossen. Aber wir konnten in Ruhe Essen, dank Kinderrutsche und riesiger Stoffbausteine. Einer anderen Familie war die Tochter von der Sitzbank gekippt und sah etwas lädiert aus- so ganz ausgereift sind diese lehnenlosen Gestelle also noch nicht. Aber "wir waren zum Essen spielen" und haben "Cola gebläst". Strohhalme sorgen für große Begeisterung bei unseren Kindern.

Heute gab es den ersten von mir selbst zubereiteten Karpfen. Es war kinderleicht und hat lecker geschmeckt.
Sohnemann war den Karpfen mit kaufen- was für ein Fest. Die Fische werden frisch gefangen aus dem Teich und vor Ort getötet und ausgeblutet.
Erschreckenderweise hüpfen die Karpfen beim daheim putzen noch lustig umher als ob sie leben. Dass er nicht mehr schwimmen kann, war für den kleinen Kerl nicht nachvollziehbar. Ich erklärte ihm dass der Fisch gestorben ist und Tote nichts mehr tun können. Am Esstisch nach dem Herausholen aus der Backröhre dann meinte Sohnemann dann zum Karpfen "Nun bist du gestorben".
Hm. Alles nicht so einfach für so ein kleinen Mensch.

Noch etwas verrücktes, ich erhielt am Samstag ein Schreiben vom Amt für Familie und Soziales. Beim Öffnen hielt ich nur ein Blatt in der Hand, anstatt der gewohnten 3. Das konnte nichts Gutes heißen. Auf so wenig Blatt bekommt diese Behörde doch niemals eine Berechnung hin.
Beim Lesen vertiefte sich der Schreck noch "Ihrem Antrag zur Neufeststellung des Erziehungsgeldes wird nicht statt gegeben". Mein Gehirn arbeitete sehr langsam, es folgte eine Begründung die mir den Paragraph herbetete wann Gelder gekürzt werden.
Schlussedlich schloss das Schreiben mit dem Satz: "Es bleibt bei der Entscheidung vom 22.08.2007". Ich kanns noch immer nicht glauben, erst wenn ichs auf dem Konto sehe. Am 22.8.07 wurde mir voller Anspruch an Erziehungsgeld bescheinigt. Seitdem ich arbeite ist die Zahlung jedoch gestoppt. Nun dürfte es im Januar eine Nachzahlung regnen und bis Ende September weiterhin volles Erziehungsgeld. Die Welt ist schön.

Und noch etwas, schon vor Weihnachten geschehen. Wir sind am dritten Advent nach Dresden gefahren, um lang von mir herbei gesehnt, den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof endlich einmal am Wochenende zu erleben.Die letzten Jahre waren wir immer unter der Woche zu dem Spektakel. Cultus Ferox nannten sich die Spielleute, welche auftraten, trafen ganz meinen Geschmack. Bisschen Dudelsack, bisschen Schlagzeug, bisschen Gesang, mittelalterlich angehaucht. Das Ambiente, von Holz und Fackeln erzeugt passte wieder. Warum ich aber überhaupt davon erzähle- der Besuch hat schon fast was historisches. Es war der Vorabend von dem Tage der in die Geschichte gehen wird als der Tag an dessen Morgen der halbe Markt abbrannte.