Ungemütliches Schmuddelwetter...ein Tag für den Kamin, wenn man einen hätte.
Das Leben plätschert so dahin, ziemlich flach ohne große Aufregung. Ich habe Urlaub, der ist schon wieder halb vorbei.
Wenn ich unzufroeden bin, weil auf den ersten Blick nichts spannendes geschieht, maßregel ich mich bisweilen genauer hinzusehen.
Ich habe überlegt die Arbeitsstelle zu wechseln, bleibe nun aber mit dem Wissen im Mai einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu bekommen. Ich könnte auch mehr Stunden gehen, es liegt bei mir, das wiederum nenn ich komfortabel. Momentan leb ich mit 0,7 Stelle aber gut, finazielle Verbesserung ist nicht alles im Leben. Die Alternative, planbare Wochen ohne Schichten, sofort unbefristet war verlockend, nun aber aus dem Kopf verdrängt.
Weihnachtsgeschenke habe ich fast schon beisammen, habe den Urlaub genutzt zum Einkausbummel in Chemnitz. Bin dabei nicht an der Buchhandlung vorbei gekommen und erstand auf diesem Wege mehrere Bücher. Neuerscheinungen von Coehlo und Gavalda, sowie ein Buch von Dostojewski, das natürlich nicht neu.
Ein schöner Mexicanerbesuch mit einer Freundin.
Kinobesuch mit Gemahl und Freunden- geschaut wurde der Baader-Meinhoff- Komplex (hat mich sehr weitergebildet übrigens).
Nicht zu vergessen erst jetzt vor 3 Tagen ein Tanzabend, genauer noch eine Schlemmerparty im großen Saal in Chemnitz. Mittlerweile besuchen wir ja den Goldkurs, jeden Dienstag 19.00-20.30, bis Weihnachten noch. Slwo Fox wir kommen. Tango, Chachacha, Discofox und Samba sehen richtig gut aus mittlerweile. Manche hassen Tango, ich liebe ihn mittlerweile- gehört neben Chachacha und Discofox auch zu unseren Paradestücken. Worüber man nicht nachdenken darf, wieviel Geld wir innerhalb der letzten 13 Monate in dieses neugewonnene Hobby investiert haben. Es macht viel Spaß, der Anspruch ist gestiegen und ich werde dem mitunter nur noch schwer gerecht. Übung macht den Meister, mit Taktgefühl wird man allerdings geboren. Eines Tages, vielleicht nun nicht mehr ganz so fern, möchte ich den Paso Doble schon noch lernen.
Die Pferde sind allgegenwärtig, so dass man sie manchmal als Last statt als Freude empfindet.
Und dennoch haben sie einen hohen Stellenwert und ich mag sie nicht missen.
Zuvorderst die Kinder, man kann von Monat zu Monat mehr mit ihnen unternehmen. Schöne Fensterbilder mit Igel und Wichtel haben wir neulich gebastelt. Das erste Fahrrad wurde ebenfalls erstanden.
Nach solchen Bestandsaufnahmen bin ich wieder zufriedener mit mir und meinem Leben.
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