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| Blick in unser Zimmer |
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| Blick zum Haus, das 4te Fenster von rechts ist unseres gewesen |
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| Eingang zum Haupthaus |
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| ein Abendbrot |
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| nachmittags 16.30 gabs Theater für die ganze Familie, passend zum Text des vormittags |
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| Anstehen zum Essen abholen |
Wir waren die ersten beiden Ferienwochen unterwegs. Eine Woche in Tirol, eine Nacht in der Schweiz bei einer Freundin und dann noch eine Woche Taizé.
Von Taizé sind hier die Bilder zu sehen.
In Taizé lebt eine Brüdergemeinschaft, überkonfessionel, ursprünglich von einem evangelischen Pastor während dem Kreig gegründet. Freré Roger leitete die Gemeinschaft bis 2005, dann wurde er 90jährig während einem Gebet von einer psychisch Kranken ermordet.
Weltweit bekannt ist Taizé außerdem durch seine Jugendtreffen. Das ganze jahr hindurch, vor allem in den Sommermonaten sind dort tausende von Jugendlichen zu Gast. Aus aller Herren Länder reisen sie an. Um die Gebete der Brüder mitzuerleben ihren Lebensrhytmus eine Woche Taizé anzupassen,
Gott nahe zu sein und Kraft für den Alltag zu tanken.
Wir haben das 3mal ohne Kinder erlebt. 2001, 2007 und 2008. Die letzten beiden Male nur je 3 Nächte, die Kinder waren da bei meinen Eltern.
Nun wollten wir mit Kindern nach Taizé.
Angemeldet waren wir schon länger und im Januar kam die Bestätigung- wir dürfen anreisen. 100 Familien pro Woche dürfen kommen. Mehr fasst das Familiengelände nicht und ist auch organisatorisch nicht machbar.
So waren auch in unserer Woche soviele Familien da. 17 Nationen wurde gesagt, 25 deutsche Familien stellten dabei die größte Fraktion da. Viele Länder hatten nur eine Familie (Litauen, Kenia...) Spanien war auch recht gut vertreten.
Der Tag sah so aus:
8.15 Morgengebet in Taizé
9.15 Frühstück in Olinda
10.00-12.00 Bibelarbeit für die Eltern, angeleitet durch einen der Brüder in Olinda- danach Kleingruppe von 7-9 Erwachsenen, die Kinder zeitgleich in Kindergruppen- die Kindergruppen wurden durch Jugendli8che Freiwillige geleitet. Die Kinder hatten denselben Bibelabschnitt und haben gebastelt, gesungen gespielt. Die Gruppen gehen von 3-5, 6-8, 9-11, 12-14 Jahren, die 0-2jährigen werden ohne Programm einfach betreut, im Haus im Spielzimmer oder auf dem Spielplatz
12.20 Mittagsgebet in Taizé
13.15 Mittagessen
14.00-16.00 "Mittagspause"
16.00 Tee
16.30 Theater und anschließende Gruppenarbeiten für die ganze Familie mit der Gruppe von morgens
19.00 Abendbrot
20.30 Abendgebet in Taizé
21.45 Uhr zurück in Olinda
22.00/22.30 Gute Nacht
um 20 Uhr gabs alternativ in Olinda Abendgebet für Familien mit Kleinen oder übermüdeten Kindern :-)
Olinda ist ca 15 Gehminuten von der Kirche in Taizé entfernt
5 Kinder zwischen 5 und 8 Jahren dürfen pro Gebet neben Frere Alois, dem Prior, sitzen. Unsere beiden Großen haben das ausgiebig genutzt. Sie haben es jeder 3 oder 4 mal geschafft rechtzeitig da zu sein.
Die Josephgeschichte ist dieses Jahr dran. Erst dachten wir "och altes Testament"- aber es war sehr sehr gut. Unsere Kleingruppe war auch wirklich in Ordnung- das ist auch so ein Faktor, wen man da so "erwischt".
Wir haben nicht im Zelt geschlafen, hatten Glück ein Zimmer zu erhalten. Diese sind begrenzt und gehen vorranig an Familien mit kleineren Kindern. Unser Jüngster rutschte da gerade so noch mit rein und wir waren zeitig angemeldet.
Das Zimmer ist ausreichend für uns gewesen, Waschbecken im Raum, Duschen und WCs teilte man sich mit ca 4 anderen Familien. Das klappte auch super- ich musste da nie großartig warten.
Jede Familie hat noch kleine Aufgaben. Wir haben 2 der Treppen gewischt im Haus. Und unsere Kleingruppe war für den Abendabwasch eingeteilt. Das war viel Arbeit- aber es gab noch 2 Gruppen dafür und da haben wir uns aufgeteilt und unsere Familie war dann 3 der 7 Abende mit dran.