Montag, Oktober 01, 2012

Fotos

Ein paar Fotos.



Shettystute Sarah- im Hintergrund die alte 30jährige  Bella, Hafistute Nikita (Malwins Mama), und einer unserer Sanddornsträucher.

Nikita lebt seit Juni wieder bei uns(im Blog 2009 hatte ich von ihrem Verkauf berichtet), Malwin hat uns im Juni in ein schöns zu Hause verlassen, welches seinem unbändigem Arbeitseifer mehr gerecht wird.

Ich muss meine Abschlussarbeit für die Weiterbildung diesen Monat wegschicken. Ich werde berichten.

Dienstag, August 21, 2012

Taizé mit Kindern

Blick in unser Zimmer
Blick zum Haus, das 4te Fenster von rechts ist unseres gewesen

Eingang zum Haupthaus

ein Abendbrot

nachmittags 16.30 gabs Theater für die ganze Familie, passend zum Text des vormittags



Anstehen zum Essen abholen
Wir waren die ersten beiden Ferienwochen unterwegs. Eine Woche in Tirol, eine Nacht in der Schweiz bei einer Freundin und dann noch eine Woche Taizé.

Von Taizé sind hier die Bilder zu sehen.
In Taizé lebt eine Brüdergemeinschaft, überkonfessionel, ursprünglich von einem evangelischen Pastor während dem Kreig gegründet. Freré Roger leitete die Gemeinschaft bis 2005, dann wurde er 90jährig während einem Gebet von einer psychisch Kranken ermordet.
Weltweit bekannt ist Taizé außerdem durch seine Jugendtreffen. Das ganze jahr hindurch, vor allem in den Sommermonaten sind dort tausende von Jugendlichen zu Gast. Aus aller Herren Länder reisen sie an. Um die Gebete der Brüder mitzuerleben ihren Lebensrhytmus eine Woche Taizé anzupassen,
Gott nahe zu sein und Kraft für den Alltag zu tanken.
Wir haben das 3mal ohne Kinder erlebt. 2001, 2007 und 2008. Die letzten beiden Male nur je 3 Nächte, die Kinder waren da bei meinen Eltern.

Nun wollten wir mit Kindern nach Taizé.
Angemeldet waren wir schon länger und im Januar kam die Bestätigung- wir dürfen anreisen. 100 Familien pro Woche dürfen kommen. Mehr fasst das Familiengelände nicht und ist auch organisatorisch nicht machbar.
So waren auch in unserer Woche soviele Familien da. 17 Nationen wurde gesagt, 25 deutsche Familien stellten dabei die größte Fraktion da. Viele Länder hatten nur eine Familie (Litauen, Kenia...) Spanien war auch recht gut vertreten.

Der Tag sah so aus:

8.15 Morgengebet in Taizé
9.15 Frühstück in Olinda
10.00-12.00 Bibelarbeit für die Eltern, angeleitet durch einen der Brüder in Olinda- danach Kleingruppe von 7-9 Erwachsenen, die Kinder zeitgleich in Kindergruppen- die Kindergruppen wurden durch Jugendli8che Freiwillige geleitet. Die Kinder hatten denselben Bibelabschnitt und haben gebastelt, gesungen gespielt. Die Gruppen gehen von 3-5, 6-8, 9-11, 12-14 Jahren, die 0-2jährigen werden ohne Programm einfach betreut, im Haus im Spielzimmer oder auf dem Spielplatz

12.20 Mittagsgebet in Taizé
13.15 Mittagessen
14.00-16.00 "Mittagspause"
16.00 Tee
16.30 Theater und anschließende Gruppenarbeiten für die ganze Familie mit der Gruppe von morgens
19.00 Abendbrot
20.30 Abendgebet in Taizé
21.45 Uhr zurück in Olinda
22.00/22.30 Gute Nacht

um 20 Uhr gabs alternativ in Olinda Abendgebet für Familien mit Kleinen oder übermüdeten Kindern :-)

Olinda ist ca 15 Gehminuten von der Kirche in Taizé entfernt

5 Kinder zwischen 5 und 8 Jahren dürfen pro Gebet neben Frere Alois, dem Prior, sitzen. Unsere beiden Großen haben das ausgiebig genutzt. Sie haben es jeder 3 oder 4 mal geschafft rechtzeitig da zu sein.

Die Josephgeschichte ist dieses Jahr dran. Erst dachten wir "och altes Testament"- aber es war sehr sehr gut. Unsere Kleingruppe war auch wirklich in Ordnung- das ist auch so ein Faktor, wen man da so "erwischt".

Wir haben nicht im Zelt geschlafen, hatten Glück ein Zimmer zu erhalten. Diese sind begrenzt und gehen vorranig an Familien mit kleineren Kindern. Unser Jüngster rutschte da gerade so noch mit rein und wir waren zeitig angemeldet.

Das Zimmer ist ausreichend für uns gewesen, Waschbecken im Raum, Duschen und WCs teilte man sich mit ca 4 anderen Familien. Das klappte auch super- ich musste da nie großartig warten.

Jede Familie hat noch kleine Aufgaben. Wir haben 2 der Treppen gewischt im Haus. Und unsere Kleingruppe war für den Abendabwasch eingeteilt. Das war viel Arbeit- aber es gab noch 2 Gruppen dafür und da haben wir uns aufgeteilt und unsere Familie war dann 3 der 7 Abende mit dran.




Sonntag, Juni 24, 2012

Erlebnispädagogik mit Ponies- oder auch Natur erleben mit Ponies

Wenn "Kleiner Dachs", "Regenbogen" und "Yakari" mit ihren gescheckten Ponies auf Wanderung sind, dann muss das kein Trickfilm sein, der da über den Bildschirm flimmert.
Es kann Realität sein- oder zumindest ein Abstecher in eine Welt, die sonst nur in der Phantasie existiert.
So haben sich die 3 Mädchen genannt, mit denen ich mein Projekt für meine Abschlussarbeit am "Institut für pferdegestützte Therapie" durchgeführt habe.
Freitag 16 Uhr gings los. 2 Mädchen aus der Kindergartengruppe meiner Tochter und meine Tochter sind in die Rolle kleiner Indianer geschlüpft.
Alle 3 sind sehr ähnlich alt, werden noch diesen Sommer 6 Jahre alt.
Zuerst gabs für alle ein Filzstirnband mit Feder. Nach eine missglückten Runde hatte mir die Waschmaschine in der Vorbereitung brauchbare Filzbänder ausgespuckt.
Zuerst haben die Mädels mit mir die 2 Shetlandponies geholt und zurecht gemaacht. Geputzt und geschmückt.
Dann habe ich erklärt, wies abläuft. Wir hatten eine kleine Wanderung von ca 4km vor uns. Ein Pony, Sarah, sollte abwechselnd geritten werden- das alte Pony sollte abwechselnd geführt werden.
In der Realität wars dann so, dass ich zwar allen auf die Einladung geschrieben hatte, dass festes Schuhwerk benötigt wird...und es wurden auch Wechselschuhe mitgebracht. Aber als wir schon ein ganzes Srück gelaufen waren, fiel mir auf, außer meiner Tochter hat keiner feste Schuhe an.

Und das eine Mädchen hatte sehr schicke Sandalen an...so dass auf dem unwegsamen Waldstück dann 2 Mädchen auf dem Pony saßen. Ging auch.Die Ponydame hatte einen wirklich guten Tag und alles super mitgemacht.
Eine kleine Trinkpause am Bach wurde gut angenommen. Stöckchen fürs Lagerfeuer wurden der alten Ponydame auf den Rücken geschnallt.

Daheim dann gabs Lagerfeuer mit Stockbrot und Grillwürste.

Nach einem Koppelbesuch bei den "Großen" (auch Ponies, aber im Kleinpferdmaß) haben wir gebastelt. Eigentlich Traumfänger. Die hatte ich vorher 2 Abende versucht Probe zubasteln und bin kläglich gescheitert...trotz Idiotensicherer Anleitungen aus dem schlauen Internet.
Und da ich nix erklären kann, was mir selber misslingt..habe ich das abgeändert. Wir haben Zweige mit Federn und Holzperlen geschmückt, als Mobile.

Es war dann fast 21.00 ehe die Mädels im zelt lagen. Und es vergingen noch weitere anderthalb Stunden, da hab ich mich nämlich dann mit reingelegt..ehe das Geschnatter ein Ende fand.

Am Samstag 6.30 Uhr waren alle munter.
7.30 Uhr gabs Frühstück mit lecker Erdbeeren aus dem Garten und frischen Brötchen.

8.30 Uhr haben wir Skessa geputzt und geschmückt. Der Höhepunkt war das Verzieren der Stute mit Fingermalfarbe.Es war das erste Mal, dass ich so etwas versucht habe und ich bin begeistert. Die Farbe hält super und geht problemlos wieder ab. Das kann ich sicher noch oft verwenden. Solche Sachen gehen mit Kindern allen Alters und auch mit Handicap. Ich möchts auf Arbeit unter der Rubrik "Körperwahrnehmung, Sinne erleben" mit den Pferden dort bald mal ausprobieren.


9.15-10.00 waren wir noch eine ca. 2km lange Spazierrunde mit Skessa, alle sind nochmal geritten.

10.00-11.00 Skessas Schweif wurde gewaschen, ihr Stall gemistet und neu eingestreut und alles eingepackt um wieder nach Hause zu gehen

















Samstag, Juni 23, 2012

Donnerstag, Juni 21, 2012

Piraten!

Am Montag haben wir den Kindergeburstag vom Großen gefeiert. 8 Jahre jung ist er geworden.
Neben seinen beiden Geschwistern waren noch 3 Kinder eingeladen. 
Zuerst gabs lecker Kuchen.
Danach wurden Piratenhüte und Augenklappen gebastelt.
Und dann zogen sie zu fünft los. Den Kleinen habe ich hinterhergeschleppt/gezogen.
Es galt einen Schatz zu heben und dazu verschiedenen Hinweisen nachzugehen, die man allerdings immer erst nach Erfüllen einer Aufgabe erhielt- dazu musste einiges an Strecke zurück gelegt werden.
Meine Mutter, die Nachbarn und meine Freundin wurden als Stationen einbezogen. So wurde gesackhüpft, gekegelt...blind erschmeckt und um die Wette Autos aufgewickelt (Bindfaden an Matchboxauto, ein Stift am anderen Fadenende dient zum Wickeln). Zwischendrin zur Erfrischung
ein Eis. Schlussendlich wurde der Schatz in unserer Sandkiste geborgen.
Zum Abendbrot gabs überbackene Toastbrote und Melone.
Alle Kinder waren begeistert und mit wenig Kosten, aber viel Gerenne, wurde ein gelungener Tag.


Freitag, Juni 15, 2012

!

Der Kleine ist nun schon einen ganzen Monat gesund.

Heute war der 8te Geburtstag vom Großen. Am Montag ereilt mich noch der Kindergeburtstag..ich habe Piratenbastelkrams und eine Schatzsuche in petto...mal sehen wie das endet.

Pferdemäßig hat sich sehr viel getan.
Malvin ist verkauft und vor 2 Wochen ausgezogen.
Seine Mutter vor 1 Woche wieder eingezogen. Es gibt in 2009 im März einen Bericht, als ich sie verkauft habe.
Die Geschichte ist verrückt und etwas länger.
Malvin hat einen super Platz, einen für seine Arbeitswut besseren als ich derzeit bieten kann.
Seine Mutter ist mittlerweile 16 und kommt mit weniger Auslastung gut zurecjt und hat auch weniger Temperament von Haus aus.  Derzeit sieht sie schlimm aus durch ihr Sommerekzem. Ich schmiere fleissig ein.
Vor reichlich 2 Wochen hat die Islandstute die böse Hufrehe ereilt. Ich bin immer noch etwas neben mir, dass mir das passiert ist. Sie war für teuer Geld 3 Nächte in der Klinik.
Sie ist seit gestern aus Boxenhaft hier daheim entlassen, freut sich über den paddock. Gras gibts keines..bis auf weiteres. Habe heute angefangen Heu zu waschen, damit sie mehr fressen kann und nicht immer so hungrig ist.
Ich hoffe sie kann so ohne Rückstand gerettet werden und wird wieder voll reitbar. Das wird alles sehr lange dauern und wirft meine Planung für die Reitpädagogik über den Haufen.
Nächste Woche führe ich mit 3 Kindern ein Projekt durch, dazu wollte ich sie nehmen.
Das Projekt findet stat und ich werde berichten.
Die jüngere Shetlandstute ist tragend. Ultraschall 46.-48ter Tag liegt vor(kleines Hurra). Nun hoffe ich, dass es diesmal hält. Aller guten Dinge sind ja drei und sie hatte schon mal ein Fohlen.

Es dreht sich gerade viel zuviel ums Pferd...die Weiterbidlung würde genügen..das andere Chaos ist gerade etwas viel.

Das als Zwischenstand. Ich freu mich auf das Projekt und werde berichten.
Wir werden 1 Nacht zelten, mit den Shetties in den Wald gehen und am zweiten Tag die Isländerin beschäftigen.

In 6 Wochen sind wir im Urlaub- Juchhe!


Samstag, April 28, 2012

Sommersonnesonnenschein

Der Cortisolwert ist wieder normal. Verrückt. Aber zum Glück.
Da er aber so mies war, wurde ja dann ein großes Blutbild gemacht (wird sonst ja nicht bezahlt). Und dabei kam heraus, dass etliches unter Norm oder knapp drüber rumgurkt.
"Ich bin kein Fan von Medikamenten- man muss es über die Ernährung lösen" O-Ton Facharzt.
 Genau, ich liebe Lebertran...und Lachs ess ich gern zu jeder Mahlzeit.

Ich bin froh, dass es nicht so schlimm ist, wie gedacht und verärgert, weil Unmengen Zeit ohne Hilfe enden.
Vitamin D-Mangel uä. gleicht man nicht so einfach mit Essen aus, zumal ich ausgewogen esse und viel draussen bin. Ich kauf mir nun diverses selber- kostet ein kleines Vermögen. In 3 Monaten gibts nochmal ein Blutbild. (die Schilddrüsenwerte waren auch grenzwertig)

Ich sitz das einfach jetzt aus und futter bisschen Zeugs.

Unser Jüngster macht uns Sorgen. Er ist seit Monaten dauerkrank. Wir nehmen jeden Monat Antibiotika- versuchen die Zeit dazwischen zu brücken- aber es bessert sich nicht, so dass es immer wieder nötig ist. Er ist nicht schlimm krank- aber auch nicht gesund. Hustet...vor allem bei Belastung. Hat abends über Wochen Fieber.
Wir inhalieren nun 2mal täglich Asthmamittel, geben früh Bronchovaxom. Es wird 3 Monate durchgegeben. Die erste Verlaufskontrolle ergab keine Verbesserung, bzw nur marginal in einigen Bereichen. Die Blutkörperchen hauen jedes Mal nicht hin- was auf Entzündungen schließt.
Und er hat Eisenmangel. Und das bei einem nicht mal 3jährigen. Also geben wir auch Eisensaft.
Abends bekommt er eine Singulair. 
Ich hoffe, mit dem Alter kommt Stabilität.

Der neue Job ist schön- aber Schichten sind einfach nichts für mein Leben.

Das klingt so negativ- dabei war heute ein schöner Tag. Wirklich.